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Kein Deal mit Rheinmetall

Borussia Dortmund hatte wenige Tage vor dem Finale angekündigt einen Deal mit dem Rüstungskonzern Rheinmetall geschlossen zu haben. Die Linke Dortmund hat sich deutlich gegen den Werbedeal positioniert. Wenige Stunden vor Anstoß des Finales präsentierte Die Linke einen riesigen roten Panzer in der Dortmunder Innenstadt. Weit sichtbar leuchtete der rote Panzer zwischen hunderten schwarz-gelben Fußballfans.

„Der Fußball soll die Menschen zusammenbringen, Rheinmetall steht für das genaue Gegenteil.“, erklärt Max Siekmann, Vorstandsmitglied bei Die Linke Dortmund. Von den Fußballfans gab es viel Zuspruch für die Aktion. Gerade die organisierte Fanszene lehnt den Vertrag mit dem Rüstungskonzern ab. Viele sind auch wegen der zunehmenden Militarisierung der Gesellschaft beunruhigt. Andere ärgert, dass die Kommerzialisierung des Fußballs noch immer weiter vorangetrieben wird. Die Linke greift diese Anliegen in ihrer Programmatik auf.

Neuwahl des Kreisvorstands

Die Linke Dortmund hat am Samstag, 16.12.2023, ihre Vorstandswahl abgehalten und sich neu aufgestellt. Als Kreissprecherin wurde Sonja Lemke (32) gewählt und als Kreissprecher Kevin Götz (29). Vervollständigt wird der geschäftsführende Kreisvorstand vom Schatzmeister Jan Siebert und dem Geschäftsführer Jörg Kleine.

Dazu gehören Max Siekmann und Payton Gall dem Vorstand an.

Die Besonderheit: Alle sind zum ersten Mal von den Mitgliedern für ihr jeweiliges Amt gewählt worden. Dennoch greifen die Vorstandsmitglieder auf verschiedene Erfahrungen aus Jugend- oder Parteistrukturen sowie sozialen Bewegungen zurück.

„Mit der Wahl des neuen Vorstandes kam das klare Signal aus der Mitgliedschaft, dass wir gemeinsam nach vorne schauen", sagt Kevin Götz: „Wir wollen an der Seite der Leute stehen, die sich aufgrund von sozialer Ungerechtigkeit abgehängt fühlen. Wir machen Politik für die Menschen, die von Armut und steigenden Preisen betroffen sind."

„Wir sind die Partei der sozialen Gerechtigkeit“, so Sonja Lemke weiter: „Wir setzen uns für Klimagerechtigkeit, für Frieden und eine diskriminierungsfreie Gesellschaft ein. Gerade in einem gesellschaftlichem Rechtsruck braucht es uns und wir sind bereit, denn mit dem neuen Vorstand können wir gestärkt in das neue Jahr gehen!“