Europawahl 2024:

Gerechtigkeit geht #Nurmitlinks

Aktuelles

Kein Deal mit Rheinmetall

Borussia Dortmund hatte wenige Tage vor dem Finale angekündigt einen Deal mit dem Rüstungskonzern Rheinmetall geschlossen zu haben. Die Linke Dortmund hat sich deutlich gegen den Werbedeal positioniert. Wenige Stunden vor Anstoß des Finales präsentierte Die Linke einen riesigen roten Panzer in der Dortmunder Innenstadt. Weit sichtbar leuchtete der rote Panzer zwischen hunderten schwarz-gelben Fußballfans.

„Der Fußball soll die Menschen zusammenbringen, Rheinmetall steht für das genaue Gegenteil.“, erklärt Max Siekmann, Vorstandsmitglied bei Die Linke Dortmund. Von den Fußballfans gab es viel Zuspruch für die Aktion. Gerade die organisierte Fanszene lehnt den Vertrag mit dem Rüstungskonzern ab. Viele sind auch wegen der zunehmenden Militarisierung der Gesellschaft beunruhigt. Andere ärgert, dass die Kommerzialisierung des Fußballs noch immer weiter vorangetrieben wird. Die Linke greift diese Anliegen in ihrer Programmatik auf.

Gründung von Service21 – Ein Stück gute Arbeit in Dortmunder Hand

Auf der letzten Ratssitzung wurde die Gründung von "Service21" als neue Servicegesellschaft der Dortmunder Stadtwerke beschlossen. Durch sie soll Wach- und Sicherheitspersonal für städtische Einrichtungen eingesetzt werden. Damit entfallen in Zukunft Vertragsvergaben an private Sicherheitsfirmen.

"Mit der Gründung gelangt ein weiterer Arbeitszweig in die Hand der Stadt Dortmund", sagt Kreissprecher Kevin Götz (Die Linke). "Gerade im Sicherheitsgewerbe werden zu häufig Niedriglöhne gezahlt. Mit Service21 erwarten wir eine Aufwertung des Berufs sowie bessere Arbeitsbedingungen für das Personal", so Götz weiter.

Mit der Gründung ist aber unsere Arbeit noch nicht beendet. Denn ursprünglich war damals geplant, auch Reinigungsleistungen in die Servicegesellschaft aufzunehmen.

"Der Widerstand im Rat und von den Wirtschaftsverbänden machte eine Ausweitung zunichte. So wurde der neuen Service21 gleich auferlegt, sich die nächsten 5 Jahre auf das Wach- und Sicherheitsgewerbe zu beschränken. Außerdem wurden im Vorjahr noch langfristige Verträge für verschiedene Einrichtungen abgeschlossen, so dass Service21 erstmal nur für kleinere Einrichtungen zuständig ist. Nach und nach sollen weitere Einrichtungen und Bereiche hinzukommen", erklärt Kevin Götz.

Im Dortmunder Stadtrat setzte sich Die Linke+ schon lange dafür ein und drängte immer wieder auf eine Gründung, um den Berufstätigen in dem Bereich gute Arbeit zu ermöglichen. Daher hat Die Linke+ langfristige Verträge mit privaten Sicherheitsfirmen kritisiert und stets nachgehakt, wann es denn los geht mit der Servicegesellschaft.

Nun geht Service21 an den Start und wir bleiben dran, auch weitere Serviceleistungen in Zukunft aufzunehmen, um gute Arbeit in weiteren Berufsfeldern anzubieten.