Dortmund, ruf den Mietennotstand aus!

"Die Mieten werden immer weiter erhöht und fressen mehr und mehr die Portemonnaies der Menschen auf. Von der Bundesregierung kommt erwartungsgemäß zu wenig, um dagegen vorzugehen. Von daher nehmen wir es nun selber in die Hand, die Mieterhöhungen in Dortmund zu stoppen und die Menschen ein Stück weit zu schützen", sagt Kevin Götz von Die Linke Dortmund.

Die Linke nimmt sich zum Ziel, 10.000 Unterschriften für einen Einwohner*innenantrag zu sammeln, um den Dortmunder Stadtrat zu zwingen, sich mit dem Anliegen zu befassen und dem Mietenwahnsinn den Kampf anzusagen.


Die Forderungen sind klar:

  1. Keine zusätzlichen Mieterhöhungen bei städtischen Wohnungsunternehmen wie DOGEWO über die tatsächlichen Kosten hinaus
  2. Eine Quote von 70% für sozialen Wohnungsbau ohne Auslaufen der Preisbindung
  3. Die Umsetzung und Erweiterung des “Housing First”-Konzepts zur Unterstützung wohnungsloser Menschen
  4. Konsequente Verfolgung von Mietwucher durch die Stadtverwaltung

Keine 20.000 Sozialwohnungen existieren in Dortmund, obwohl die Hälfte der Dortmunder Haushalte aufgrund der Einkommensverhältnisse die Berechtigung hätten, in einer sochen unterzukommen. Dieser Bestand wird sich nach aktueller Entwicklung im Jahr 2030 auf 13.400 verringern. Gleichzeitig sind etwa 2.000 Menschen in Dortmund Wohnungslos.

"Wir haben auf unserer letzten Mitgliederversammlung das Signal gesetzt und mit breiter Mehrheit vereinbart, dass wir aktiv etwas tun müssen, um Mieter*innen zu Schützen und das Wohnen in Dortmund bezahlbar zu machen. Die ersten Unterschriften haben wir im Handumdrehen eingeholt und arbeiten nun kontinuierlich daran, weitere dafür zu gewinnen", so Götz weiter.

Damit die Stadt Dortmund den Mietennotstand ausruft und entsprechende Maßnahmen ergreift, ist auch die Unterstützung aus der Dortmunder Stadtgesellschaft gefragt von Vereinen, Organisationen und Bündnispartner*innen. Dazu meldet Euch gerne bei Die Linke Dortmund, um gemeinsam gegen hohe Mieten vorzugehen.