Achtung! Bauarbeiten im Linke Zentrum

JK
Aktuelles

Wegen Bauarbeiten ist das Linke Zentrum auf der Rheinischen Straße ab Montag, 1.12.25 vorübergehend geschlossen.

Für unsere Bürgergeldberatung wenden Sie sich bitte per Mail an unser Beratungsteam: 
buergergeldberatung@dielinke-dortmund.de

Wir gehen davon aus, dass die Bauarbeiten noch vor Weihnachten abgeschlossen sind.

Aktuelles

Mieten-Notstand in Dortmund: Die Linke startet Kampagne und lädt zur Mieter*innenversammlung

​Unbezahlbare Miete, Angst vor der nächsten Heizkostenabrechnung, marode Gebäude und Heizungen, die nicht funktionieren. Das ist für viele Menschen in Dortmund bittere Realität. Das reicht jetzt!

​Für viele ist Wohnen unbezahlbar geworden. In den letzten zehn Jahren sind die Mietkosten in Dortmund über 50% gestiegen. Gleichzeitig ist die Menge an gefördertem Wohnraum seit 2015 von etwa 25.000 Wohnungen auf weniger als 20.000 gesunken. Prognosen der Stadt Dortmund zufolge sinkt die Zahl bis 2034 auf etwa 12.000 Wohnungen. Es fallen deutlich mehr Wohnungen aus der Bindung, als neue gebaut werden.

​Die Linke startet heute, am 7. November, eine bundesweite Kampagne als Kampfansage an Immobilienkonzerne und die Mieten-Mafia.

​Ein Skandal in Berlin: Regierung schützt dreiste Vermieter

​Die Notwendigkeit zu handeln ist akut. Gestern stimmten im Bundestag Regierung und AfD Seite an Seite gegen die Mieterinnen und Mieter. Die Linke hat einen Gesetzesentwurf zur Ahndung illegal hoher Mieten und Wuchermieten zur Abstimmung gestellt. Er hätte Millionen Mieterinnen und Mieter geschützt. Doch alle anderen Fraktionen haben dieses Gesetz abgelehnt.

​Dieser Skandal zeigt: Auf die Bundesregierung können wir uns nicht verlassen.

​„Die Koalition hat erneut gezeigt, dass sie die realen Nöte der Menschen, die immer größere Teile ihres Lohns für die Miete aufwenden müssen, nicht im geringsten interessieren. Sie stellen sich auf die Seite der dreisten Vermieter*innen“, kommentiert die Dortmunder Bundestagsabgeordnete Sonja Lemke das Abstimmungsergebnis. „Gerade Familien finden keinen Wohnraum in Dortmund, den sie sich leisten können. Viele müssen in viel zu kleinen Wohnungen wohnen bleiben. Das belastet besonders Kinder.“

​Unsere Antwort in Dortmund: Druck machen und organisieren

​Wir warten nicht auf Berlin. Um wirklich etwas zu ändern, müssen wir auch auf der Straße Druck machen. Die Linke Dortmund und ihre Arbeitsgemeinschaft Wohnen organisieren deshalb den Widerstand vor Ort.

​„Die Blockadehaltung in Berlin hat für Dortmund verheerende Folgen. Wir erleben vor Ort, wie die Not eskaliert: Hunderte Menschen leben auf der Straße, und der soziale Wohnraum schwindet unaufhörlich, weil mehr Wohnungen aus der Bindung fallen als neue geschaffen werden“, sagt die AG Wohnen.

​„Wir sind in Dortmund an den Haustüren und in den Beratungen. Wir hören jeden Tag von der Verzweiflung der Menschen, die dem Mietwucher oft schutzlos ausgeliefert sind“, erklärt die AG Wohnen.

 

​Einladung: Mieter*innenversammlung am 13. November

​Wir laden alle Mieter*innen, Nachbar*innen und Interessierte herzlich ein, sich mit uns zu wehren. Am 13. November finden im ganzen Land Nachbarschaftstreffen statt. Wir kommen hier in Dortmund zu unserer Mieter*innenversammlung zusammen!

  • Wann: Donnerstag, 13. November 2025, um 18 Uhr
  • Wo: Linkes Forum, Stefanstraße 2, 44135 Dortmund (Ecke Brüderweg, 2. Etage, barrierefrei)

     

​Bei dem Treffen tauschen wir uns bei Getränken & Snacks über unsere Probleme und Sorgen aus, lernen uns kennen und schmieden einen konkreten Plan. Wir streiten gemeinsam für intakte Wohnungen und ein sicheres Zuhause, das wir uns alle leisten können.

​Als besonderer Gast wird Jan van Aken, Co-Vorsitzender, ein Online-Grußwort an die Versammlung richten.

​Du bist nicht alleine. Komm vorbei, bring deine Familie, Freund*innen und Nachbar*innen mit. Wehren wir uns gemeinsam für Sicher Wohnen statt Miet-Abzocke!