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Kein Regime-Change in Venezuela - Die Linke Dortmund verurteilt die Aggression der USA
Am Samstag hat das US-amerikanische Regime die venezolanische Hauptstadt Caracas angegriffen und den Staatschef Maduro entführt, um ihn wegen angeblichen Drogenhandels vor Gericht zu stellen. Diese Kriegshandlungen verurteilt Die Linke Dortmund aufs Schärfste. Aufgrund des “Erfolges” spielt Donald Trump offen mit der Idee, in Mexiko, Kolumbien und Kuba ähnliche Aktionen durchzuführen.
Diese Angriffe folgten auf Attacken auf Fischerboote, die angeblich Drogen transportierten, bei denen mehr als 80 Menschen ermordet wurden. Wie man den Worten des US-Präsidenten heute entnehmen kann, ging es bei diesen terroristischen Angriffen allerdings tatsächlich um die Aneignung und Kontrollübernahme der Erdölressourcen Venezuelas.
Die Folgen für die venezolanische Gesellschaft sind unvorhersehbar und es kann ein Bürgerkrieg ausbrechen. International hat dieser eindeutige Bruch des Völkerrechts große Konsequenzen: Die Schwächung des Völkerrechts und ein erhöhter Druck für Staaten mit schlechten Beziehungen zu den USA sich durch, gegebenenfalls nukleare, Aufrüstung vor solchen Angriffen zu schützen.
Die militärische Gewalt gegen Venezuela und seine Zivilbevölkerung ist nicht zu rechtfertigen.
Dass die Bundesregierung dieses Verhalten der USA nicht klar verurteilt, ist inakzeptabel. Wir fordern die USA dazu auf, jegliche Angriffe sofort einzustellen und die Gefangenen freizulassen.
Die Linke Dortmund ruft zur Beteiligung an der Kundgebung “Hands off Venezuela” der SOL (Sozialistische Organisation Solidarität) am Donnerstag, dem 8.1.2026 um 17 Uhr oberhalb der Katharinen-Treppe auf.
