Skip to main content
18:00 Uhr

Roter Freitag im Januar

Wohnen in Dortmund: Zwischen Miethaien, Gentrifizierung (Luxusmodernisierung) und Nobelquartieren?

Der Wohnungsmarkt ist eng wie nie. Bezahlbare Wohnungen sind rar. Demgegenüber gibt es in Dortmund eine wachsende Zahl neuer Nobelquartiere, wie Phoenixsee, Stadtkrone Ost und andere. Noch sind die Dortmunder Nordstadt und andere Stadtteile im Norden für viele erschwinglich. Doch auch hier ist der Rutsch von bezahlbarem Wohnraum hin zur Umwandlung in hochwertige und teure Wohnungen, der Gentrifizierung, sichtbar. Das Beispiel des Hannibal II-Komplexes zeigt deutlich: Auf dem freien Wohnungsmarkt unproblematisch und schnell eine angemessene Wohnung zu finden ist fast unmöglich geworden. Dies hat nicht nur für die evakuierten Mieter*innen zu oft unlösbaren Problemen bei der Wohnungssuche geführt. Ebenso betroffen sind insbesondere Empfänger*innen des Arbeitslosengeldes II. Die aktuelle Situation machen sich auch „Miethaie“ wie Intown und Vonovia durch vielfach fragwürdige Modernisierung zu Nutze, sodass die Mietpreise im Anschluss für viele Mieter*innen unbezahlbar sind.

Wir wollen darüber diskutieren:
Warum ist die aktuelle Situation auf dem Wohnungsmarkt so dramatisch? 
Was muss auf Seiten der Kommunalpolitik in Dortmund dringend geschehen? 
Wie finden von der aktuellen Misere Betroffene so schnell wie möglich die Unterstützung?

Die Fraktion LINKE & PIRATEN sowie der Kreisverband DIE LINKE.Dortmund laden

für den 26.01.2018 um 18 Uhr

ins Rathaus Friedensplatz 1, 44135 Dortmund

in den Saal der Städtepartnerschaften ein.

Unsere Gesprächspartner*innen sind:

Caren Lay MdB, Wohnungspolitische Sprecherin der Fraktion der Partei DIE LINKE im Bundestag

Utz Kowalewski, Fraktionssprecher der Fraktion LINKE & PIRATEN im Rat der Stadt Dortmund

Rainer Stücker, Geschäftsführer des Mietervereins Dortmund und Umgebung e. V.
 

Wir freuen uns auf eine rege Diskussion.

Utz Kowalewski

Christiane Tenbensel

In meinen Kalender eintragen