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Hasan Ilgün

Claudia Behlau

Zufriedenheit über Erweiterung des H-Bahn-Angebotes

Ab dem 30. Juni fährt die H-Bahn zwischen der TU Dortmund und Eichlinghofen auch samstags. Damit setzt die DSW21-Tochter H-Bahn-Gesellschaft eine Forderung des Rates aus dem vergangenen Jahr um.

„Wir freuen uns mit den Fahrgästen über den Samtagsbetrieb der H-Bahn“, sagt Christian Gebel, verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE & PIRATEN. „Wir haben lange mit dem Betreiber gerungen. Ausgangspunkt war der Protest des  Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) im Februar 2017. Aber nicht nur die Studierenden profitieren davon.“

Die H-Bahn-Gesellschaft, hinter der die Stadtwerke als Mutterkonzern stehen, hatte den Samstagsbetrieb der Großkabine nach einem drei Monate dauernden Probebetrieb im vergangenen Jahr eingestellt. Die Nachfrage der Fahrgäste sei zu gering, hieß es damals. Das Problem: Der Testbetrieb war zum Großteil in die Semesterferien gelegt worden und hatte damit nicht nur in den Augen der Studierenden zu einem verfälschten Ergebnis geführt.

Auch DIE LINKE & PIRATEN bezweifelten die Ergebnisse dieses Probebetriebs und setzten sich für eine Wiederaufnahme des Samstagsbetriebs ein. „Es wurden viele Gespräche geführt, auch im Aufsichtsrat der Stadtwerke“, erinnert sich Utz Kowalewski, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE & PIRATEN und selbst Mitglied des Aufsichtsrates von DSW21. Letztendlich erfolgreich, denn im Juni 2017 wurden im Rat mehrere Anträge mit der Forderung nach einem Samstagsbetrieb von DIE LINKE & PIRATEN, den Grünen und der SPD beschlossen.

Dennoch: „Das Thema H-Bahn ist für uns noch nicht abgeschlossen“, ergänzt Hasan Ilgün, zuständiger Bezirksvertreter aus Hombruch, denn samstags werde die Haltestelle Campus Nord nicht angefahren. Da müsse man nun erst einmal die Erfahrungen des neu aufgenommenen Samstagsbetriebes abwarten.

Langfristig aber möchten DIE LINKE & PIRATEN die H-Bahn-Strecke auch noch bis zum Parkhaus Barop verlängern – und damit auch ein attraktives Angebot an allen Wochentagen für Einpendler aus Witten und Hagen anbieten. „Das ist keine verrückte Idee unserer Fraktion“, sagt Christian Gebel. „Dieser Vorschlag stammt aus dem Campus-Konzept und wird von uns zu 100 Prozent mitgetragen.“