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Sozialticket zum Nullticket erweitern

Zum 1. Februar tritt das Dortmunder Sozialticket in Kraft. Damit können Menschen die von Erwerbslosigkeit oder geringem Einkommen betroffen sind ein kostenreduziertes Monatsticket für das Dortmunder Stadtgebiet für 15 EUR erwerben.

Vorangegangen war ein jahreslanges Tauziehen zwischen dem Dortmunder Sozialforum, der Partei DIE LINKE und dem Linken Bündnis Dortmund auf der einen Seite und der SPD auf der anderen Seite. Die Einführung des Sozialtickets wurde dann nach einer Ratsinitiative der Fraktion „Die Linken im Rat“ auch mehrheitlich begrüßt.

Aus Sicht von DIE LINKE kann das Sozialticket aber nur ein erster Schritt zur Einführung eines Nulltickets sein. „Hartz4-Benachteiligte erhalten 14,11 EUR zur Herstellung von Mobilität bei der Arbeitssuche. Geben sie das alles für das Sozialticket aus, müßten sie sich bei der Arbeitssuche auf das Dortmunder Stadtgebiet beschränken. Deshalb sollte für einkommensschwache Bevölkerungsgruppen die Benutzung des ÖPNV in Dortmund kostenlos sein“, meint Utz Kowalewski, Kreissprecher von DIE LINKE. Dortmund.