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Solidarität mit Cinestar-Beschäftigten

Die Fraktion DIE LINKE & PIRATEN in Dortmund erklärt sich solidarisch mit den Beschäftigten der deutschlandweit vertretenen Kette Cinestar, die auch am Dortmunder Bahnhof mit einem Multiplexkino vertreten ist.

Die Cinestar-Mitarbeiter kämpfen für mehr Geld. Sie fordern existenzsichernde Löhne. Zu Recht, finden die Linken & Piraten.

Seit März dieses Jahres gibt es immer wieder Warnstreiks, die in Dortmund sogar in einer Aussperrung der Mitarbeiter durch den Arbeitgeber eskalierte.

Worum geht es? Die Gewerkschaft ver.di möchte den größten Multiplex-Kino-Betreiber in Deutschland (54 Kinos, 414 Leinwände) zum Abschluss eines neuen Tarifvertrags bewegen. Der alte war von der Gewerkschaft fristgemäß zum Ende des Monats Februar 2019 gekündigt worden. Es ist seitdem nicht gelungen, einen neuen Tarifvertrag abzuschließen. Mehrere Verhandlungsrunden sind bereits gescheitert.

„Cinestar zahlt seinen Leuten gerade mal den gesetzlichen Mindestlohn von 9,19 Euro. Lediglich langjährige Beschäftigte bekommen ein paar Cent mehr. Die Gewerkschaft fordert dagegen einen Einstiegsstundenlohn von 11 Euro. Aber die Arbeitgeber-Seite bietet nur eine Erhöhung von lächerlichen 16 Cent an. Das muss man sich mal vorstellen. Davon kann man sich noch nicht mal eine Kinokarte beim eigenen Arbeitgeber leisten. Da darf man sich nicht wundern, wenn die Leute auf die Barrikaden – konkret: auf die Straße geben“, sagt Thomas Zweier, Ratsherr für die Fraktion LINKE & PIRATEN und Sprecher der AG „Betrieb und Gewerkschaft" des Kreisverbandes DIE LINKE Dortmund.  

Thomas Zweier: „Es ist schwierig, von so einem Gehalt eine Familie zu ernähren. Da darf man sich nicht wundern, wenn viele Betroffene auch noch als so genannte ‚Aufstocker‘ zum Amt gehen.

Wir haben deshalb vollstes Verständnis für die Kolleginnen und Kollegen, die für mehr Geld auf die Straße gehen und erklären uns mit den Betroffenen und natürlich auch mit der Gewerkschaft ver.di vollumfänglich solidarisch. Denn auch wir gehen gerne ins Kino. Aber wir wollen nicht, dass dieses Vergnügen zu Lasten der betroffenen Mitarbeiter geht“.