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Thomas Zweier
Kommunalwahl 2020

Skepsis gegenüber Pop-Up-Partyzonen

Gibt es in Dortmund bald offizielle Pop-Up-Partyzonen? Gemeint sind regelmäßig wechselnde Flächen, die für nächtliche Open-Air-Partys ausgewiesen  werden – ganz im Gegenteil zu den Spontanfeiern an der Möllerbrücke und am U-Turm, die vor allem den Anwohnern gewaltig auf die Nerven gehen.

„Freiräume für junge Menschen waren und sind immer eine Forderung linker Politik gewesen“, sagt Thomas Zweier, kulturpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE+. Dennoch steht er der derzeit diskutierten Idee von Pop-Up-Partyzonen eher kritisch gegenüber. Seine Begründung: „Es ist nicht damit getan, dass Pop-Up-Partyzonen ausgewiesen werden. Wenn es richtig gemacht werden soll, benötigt so eine Party-Zone Infrastruktur wie Getränkeversorgung und auch Getränkeentsorgung - sprich WC`s.“

Für den Konflikt „Nachtruhe versus öffentliches Feiern“ gebe es keine einfache Lösung, befürchtet Thomas Zweier. „Aber es gibt sicherlich Möglichkeiten, die Konflikte klein zu halten. Dazu gehört auch eine Polizei, die bei Ruhestörungen auftaucht und für Ruhe sorgt - im Interesse der Anwohner. Aber dann darf die Polizei sich darauf beschränken die Szenerie zu beobachten und sollte nicht anfangen die Feiernden zu vertreiben.“ 

Unterm Strich dagegen sieht Zweier für wechselnde Pop-Up-Flächen in Dortmund keine Chancen. Er vermutet hinter der Idee, die ursprünglich aus der Feder der FDP stammt, eher „Wahlkampfgetöse“.