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Ausschnitt aus der Online-Konferenz

Schule und Bildung: LINKE fordert mehr Unterstützung benachteiligter Familien

Schule und Bildung sind ganz wichtige Themen - nicht nur im Wahlkampf. Die Stadteltern haben den OB-Kandidaten - darunter den LINKEN Kandidaten Utz Kowalewski - zahlreiche Fragen zum Thema Schule, Sportflächen, Schulbegleitung, Digitalisierung & Co. gestellt. Hier ist die Pressemitteilung der Stadteltern - und auch zwei Links zu den Videoaufzeichnungen.

Pressemitteilung der STADTELTERN DORTMUND    
 
OB-KANDIDATEN haben sich den Fragen zum Thema Schule gestellt 

In der gemeinsamen Videokonferenz-Veranstaltung der Stadteltern Dortmund, GEW- Dortmund, SIG NRW e.V. und PEV e.V. am 2. September 2020 haben sich die OB-Kandidaten den im Vorfeld gesammelten Fragen zur schulischer Bildung, Betreuung & Teilhabe gestellt.  

Aus den 362 im Vorfeld eingegangenen Fragen von Eltern, Lehrern und weiteren Bildungsakteuren haben die Veranstalter den OB-Kandidaten im ersten Teil übergeordnete Schwerpunktfragen aus dem Bereich Schulbegleitung, OGS, Verwaltungsassistenzen & Hausmeister, Digitalisierung, Schul- und Infrastruktur, Sport- und Schwimmflächen und Mobilität gestellt. In der verbleibenden Veranstaltungszeit konnten noch eine Vielzahl an Einzelfragen aufgenommen werden.  Auffällig war, dass mehr als die Hälfte der eingegangenen Fragen sich nicht auf die kommenden 5 Amtsjahre als Dortmunder OB konzentrierten, sondern die Sorgen um die Hygiene, Testungs- und Quarantäneverfahren in der Pandemie aufgeworfen haben, die die Moderatoren den Kandidaten dann zum Schluss gestellt haben. 

Für die Entwicklung und Durchsetzung entsprechender Hygiene-Konzepte sieht Michael Kauch, OB Kandidat der FDP, die kommunalen Verwaltungen und Gesundheitsämter in der Verantwortung, die Transparenz und Sicherheit bieten müssen. Auch für die Betreuung in der OGS hält er den Ausbau der Räumlichkeiten und eine Aufstockung des Personals für erforderlich. 

Herr Dr. Andreas Hollstein, OB Kandidat der CDU, betont, wie wichtig eine regelmäßige Beteiligung aller schulisch Mitwirkenden Akteure (Schüler*innen, Eltern, Lehrkräfte etc.) für eine größere Akzeptanz ist, auch wenn sich nicht alle Probleme sofort beheben lassen. Er hält eine gute Schulausstattung unabhängig der Schulform für besonders wichtig, sieht aber die Subsidiarität vor Ort für eine größere Angebotsvielfalt als ein Schlüssel für bessere und mehr Bildungsangebote, die vernetzt werden müssen.  


Beim Thema Schulbegleitung konnte der SPD OB-Kandidat Thomas Westpfahl punkten, weil ihm die Planungssicherheit bei Schulbegleitung ebenso wichtig war, wie eine faire Vollbeschäftigung, da die Ergebnisse aus dem Projekt KOSiLab der Wirtschaftsförderung deutlich gezeigt hatten, dass alle Akteure davon profitieren. Zudem wünscht er sich den Ausbau von „fliegenden Schulhöfen“, damit Schulstandorte attraktiver werden.  
Die Grüne OB-Kandidatin Daniela Schneckenburger, war klar im Vorteil, weil sie als derzeitige Schuldezernentin die Schwachstellen kennt und sich auch für eine Mobilitätswende einsetzt, für mehr Chancengleichheit in der Bildung. Dabei ist ihr der Ausbau eines sicheren Radwegenetz ebenso wichtig, wie ein kostenfreies Schülerticket für alle Schüler*innen. Für bessere Förderbedingungen hält sie den Ausbau von multiprofessionellen Teams in den Schulen notwendig.   

Der OB Kandidat der Linken Utz Kowalewski, hält eine Aufstockung des städtischen Personal für Sekretariat, Hausmeister und Reinigungskräfte für unumgänglich und möchte diese durch  digitale Assistenzen unterstützen. Die Förderung benachteiligter Familien, um die Durchlässigkeit nicht noch mehr zu verschlechtern, ist ihm wichtig, sowie der Ausbau für mehr Differenzierungsraum und ein verbessertes Raumklima in Schulen.  

Am Ende der Veranstaltung war klar, es gibt viele Baustellen für den kommenden Oberbürgermeister*in in den kommenden 5 Jahren, damit Bildung wirklich chancengerechter für alle Kinder und Jugendlichen in Dortmund wird. Nimmt man die einzelnen guten Ziele und Vision aller Kandidaten zusammen, stünde einer wirklich guten zukunftsorientierten Bildung und Betreuung in Dortmund nichts im Wege, wenn die Parteien sich einig würden.  

Bildung ist aber zu wichtig, dass sie unter die Räder des Wahlkampfs kommt. Sie braucht eine gemeinsame Vision und das Ziel, dass die Bildung, Betreuung und Teilhabe aller Schüler*innen den gleichen Stellenwert haben. Egal welcher der aussichtsreichsten Kandidaten Oberbürgermeister*in der Stadt Dortmund wird, ist dieses die größte Herausforderung. Machen Sie sich selbst ein Bild, welchem der Kandidaten das am Besten gelingen kann und hören Sie sich die vielen Antworten der Kandidaten selbst an unter: 


media.seltsam.net/video/StadtelternDortmundOberbuergermeisterwahl.mp4 4GB
media.seltsam.net/video/StadtelternDortmundOberbuergermeisterwahl2.mp4 2GB 


Auch zu finden auf der Seiten der Stadteltern Dortmund, GEW Dortmund und Facebook SIG NRW