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Chris Seyda

Polizei gegen Demonstrationsrecht

Kreissprecher Christian Seyda
Seyda, Christian, Die Linke, Kreissprecher

Rund 600 Neonazis konnten am Samstag unter dem Motto "Europa erwache!" ungehindert durch Dortmund marschieren.
Am Ende des Tages konnten sie ebenso ungehindert im Dortmunder Hauptbahnhof pöbeln.

Zu den Vorkommnissen erklärt der Kreissprecher der Dortmunder LINKEN, Christian Seyda:"Den 600 Neonazis, die aus ganz Europa auflaufen sollten, standen rund 4000 Gegendemonstrant*innen gegenüber. Das ist ein deutliches Zeichen für die Demokratie und gegen die menschenverachtende Ideologie der verbrecherischen Neonazis.
Wir bedanken uns bei allen Demonstrant*innen und den Polizist*innen vor Ort. Sie haben zu einem insgesamt ruhigen Tag beigetragen. Ausdrücklich gilt unser Dank allerdings nicht den Führungskräften und Einsatzleitungen der Polizei.
Tausenden Gegendemonstrant*innen war es nicht möglich, eine seit langem angemeldete und genehmigte Kundgebung an der Langen Straße zu erreichen, weil massive Absperrungen der Polizei das verhinderten. Hier wurde das Demonstrationsrecht durch die Polizeiführung mit Füßen getreten. Wir werden uns beraten und ein juristisches Vorgehen dabei nicht ausschließen.
Und zu den Vorfällen im Hauptbahnhof erwarten wir eine Erklärung."