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Foto: pixabay

LINKE+ übt Kritik an fehlenden Schuleingangsuntersuchungen

Werden nun auch die künftigen i-Männchen ein Opfer von Corona? Laut Medienberichten fallen die Schuleingangsuntersuchungen zum großen Teil aus, weil das zuständige Personal des Gesundheitsamtes zur Nachverfolgung von Coronafällen eingesetzt wird. Die Fraktion DIE LINKE+ findet das nicht in Ordnung und will im Ausschuss für Soziales und Gesundheit am 23. Februar dem Leiter des Gesundheitsamtes einige kritische Fragen stellen. 

Hier sind die Fragen: 

Sehr geehrter Herr Vorsitzender,

die Fraktion DIE LINKE + bittet um Aufnahme des o. g. TOP per Dringlichkeit auf die TO der Sitzung am 23.2.2021 und  bittet den Leiter des Gesundheitsamtes um einen Sachstandsbericht zu der Problematik der ausfallenden Schuleingangsuntersuchungen.

Begründung:

Die Schuleingangsuntersuchung ist die gesetzlich vorgeschriebene Untersuchung vor der Aufnahme eines Kindes in die Schule. Sie muss vom Gesundheitsamt durchgeführt werden.

Wie den Medien zu entnehmen war, fallen diese Schuleingangsuntersuchungen zum großen Teil aus, weil das für die Schuleingangsuntersuchungen zuständige Personal des Gesundheitsamtes zur Nachverfolgung von Coronafällen eingesetzt wird.

Kinderschutzvertreter*innen haben das schon vor einem halben Jahr als potenziell kindeswohlgefährdend eingestuft, weil dadurch Probleme übersehen und ein Schulstart mit negativen Erlebnissen verbunden sein könne. Auch der Leiter der Kinderklinik in Dortmund warnt vor schwerwiegenden langfristigen Folgen für die Kinder während des Lockdowns.

Von daher ist es von hoher Dringlichkeit, eine Lösung zu finden, damit allen Kindern eine Schuleingangsuntersuchung angeboten werden kann.

 

Mit freundlichen Grüßen

gez.                                                      f. d. R.

Fatma Karacakurtoglu                      Nancy Ann Ritschl

MdR                                                      Stellv. Geschäftsführerin