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Dr. Bernd Tenbensel

Cornelia Wimmer

LINKE lässt Betroffene von Corona-Krise in Kampagne zu Wort kommen

Die Corona-Pandemie zeigt: Wer vorher schon wenig hatte, der verliert am meisten. Wer vorher bereits prekär lebte, hat nun immense Existenzängste. Wer in einem systemrelevanten Beruf arbeitet, hat derzeit zwar einen sicheren Job, steht aber nicht selten vor dem Kollaps. Das Klagen dieser Menschen verhallt jedoch ungehört. Das darf so nicht weitergehen, deshalb startet DIE LINKE. NRW die Kampagne „Du hast das Wort". Ab Mitte Januar werden in Kurz-Videos Menschen von ihren Erfahrungen, Sorgen und Nöten in Zeiten von Corona berichten.

Den Anfang machen ab dem 19. Januar 2021 Pflegekräfte. In ihren Video-Statements schildern sie ihren Alltag in der Corona-Krise und ihre Sicht auf die Situation in der Pflege.

Dazu erklärt Dr. Bernd Tenbensel, Gesundheitsspezialist bei DIE LINKE. Dortmund: „Auch in Dortmund ist die Situation in den zahlreichen Pflegeeinrichtung und den insgesamt 11 Krankenhäusern durch Überlastung des nicht in ausreichender Zahl vorhandenen Personals und ständig neue Anforderungen durch die Bundes- und Landesbehörden geprägt. Und in dieser Situation, wo insbesondere die Intensivbetten gerade volllaufen, denkt NRW-Gesundheitsminister darüber nach, angeblich zu viele Krankenhausbetten insbesondere in Dortmund, aber auch anderswo, abzubauen. Doch gerade die Dortmunder Kliniken übernehmen die Versorgung vieler Menschen aus dem Umland. Ein Abspecken durch Krankenhausschließung und Bettenbau wäre in Zeiten von Corona geradezu fahrlässig und gesundheitsgefährdend.“

Im Rahmen unserer Kampagne lassen wir die Menschen zu Wort kommen, welche die politischen Fehlentscheidungen der vergangenen Jahre ausbaden müssen. Wir stehen an der Seite der Beschäftigten, die in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und ambulanten Diensten bis an ihre Grenzen und darüber hinausgehen, und wir kämpfen für:
•       Bessere Arbeitsbedingungen und mehr Gehalt
•       Eine bedarfsgerechte Krankenhausfinanzierung
•       Ein gemeinwohlorientiertes Gesundheitswesen

Tenbensel abschließend: „DIE LINKE wird bis Juni im monatlichen Wechsel unterschiedliche Betroffene der Corona-Krise zu Wort kommen lassen. Neben Pflegekräften sind Interviews mit Schülerinnen und Schülern, Kulturschaffenden, Solo-Selbstständigen und vielen mehr geplant. Wir werden bis zum Sommer all jenen eine Stimme geben, die in der laufenden Krise von Landes- und Bundesregierung allein gelassen wurden."

#DuHastDasWort – eine Kampagne von DIE LINKE NRW – ab sofort unter:
www.dielinke-nrw.de
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