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Nadja Reigl
Reigl, Nadja, Piraten, Ratsmitglied, Bezirksvertretung Hörde, Vorsitzende Piraten

Lichterfest - Fraktion DIE LINKE & PIRATEN kritisiert Veranstalter 

Überraschend wurde am Samstagabend das Lichterfest im Westfalenpark wegen einer Unwetterwarnung geräumt. Die Fraktion DIE LINKE & PIRATEN fordert nun die Rückerstattung des Eintrittsgeldes an die Besucher.

30.000 Besucher mussten durch Anweisungen des Sicherheitsdienstes und der hinzugezogenen Polizei den Park verlassen. Viele Gäste waren erst kurz vor der Aufforderung den Park zu räumen überhaupt erschienen, da die Abendfeuerwerke als Höhepunkt der Veranstaltung gelten. Die Räumung selbst lief koordiniert und ruhig. Eine Panik trat glücklicherweise nicht auf. Das befürchtete Unwetter fand allerdings anderswo statt, lediglich ein wenig Regen war zu verzeichnen. Nadja Reigl, stellv. Fraktionsvorsitzende der LINKEN & PIRATEN, schreibt in den neuen Medien spöttisch: „Wenn der Westfalenpark meint, bei Regen könne man nicht feiern, ist es gut zu wissen, wo man alternativ eine Party findet." 

Mit Unverständnis reagierten viele Besucher, als sie über die sozialen Medien erfuhren, dass trotz der Räumung das Lichterfest dann doch noch fortgesetzt wurde und die Entscheidung eines Abbruchs zurückgenommen wurde. So machte Utz Kowalewski, der Fraktionsvorsitzende der LINKEN & PIRATEN, seinem Unmut auf Facebook Luft: „Aber wenn ich einen Park aufgrund einer Gefahrenlage räume, dann kann ich nicht eine Stunde später an gleicher Stelle weiter Party machen. Damit belohne ich doch nur diejenigen, die den Anweisungen der Verantwortlichen nicht Folge geleistet haben. War das jetzt eine Aufforderung, künftig Anweisungen von Veranstaltern und Ordnungsbehörden zu ignorieren?"

Die Fraktion DIE LINKE & PIRATEN möchte nun den Vorgang im Kulturausschuss thematisieren. „Selbstverständlich muss nun den Besuchern der Eintrittspreis erstattet werden. Der Westfalenpark kann sich nach einer erfolgreichen Räumung nicht auf eine Rücknahme des Abbruchs der Veranstaltung zurückziehen. Die meisten Besucher haben erst am nächsten Tag erfahren, dass die Party ohne sie doch noch fortgesetzt wurde. Das Verhalten des Veranstalters war einfach unprofessionell", so die Einschätzung des kulturpolitischen Sprechers der Fraktion, Thomas Zweier.