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Utz Kowalewski
Utz Kowalewski, Die Linke

Leerstehende Ladenlokale zu Wohnraum umwandeln

Die Fraktion DIE LINKE & PIRATEN setzt sich weiterhin für neuen sozialen Wohnraum für Dortmund ein. Aktuell regte sie an, leerstehende Ladenlokale in Wohnraum umzuwandeln. Auf eine Anfrage der LINKEN & PIRATEN (DS 16182-19-E3) antwortet nun die Wirtschaftsförderung, dass das Thema durchaus ein gangbarer Weg wäre. „Der fortschreitende Strukturwandel im Einzelhandel äußert sich [...] auch in der Zunahme leerstehender Ladenlokale. […] Die Umnutzung von Ladenlokalen zu Wohnzwecken kann im Einzelfall zu einer wünschenswerten Steigerung des Wohnungsangebotes in Dortmund beitragen“, so die Wirtschaftsförderung.

Auch die Frage der LINKEN & PIRATEN nach den Fördermöglichkeiten beantwortet das Amt für Wohnen und Stadterneuerung positiv. Nach den Wohnraumförderungsbedingungen werde die Neuschaffung von Mietwohnraum durch bauliche Maßnahmen im Bestand gefördert. Als Neuschaffung im Bestand gelte auch die Umnutzung von Gewerbeflächen (Ladenlokalen) in Wohn- und Geschäftshäusern. Die Förderung erfolgt durch zinsgünstige Darlehen und Tilgungsnachlässe. Die Förderung führt zu Mietpreis- und Belegungsbindungen (Sozialwohnungen). Interessierte Einzeleigentümer können sich an Anja Laubrock, Amt für Wohnen und Stadterneuerung, Südwall 2-4, Telefon (0231) 50-22641 wenden, wie die Verwaltung in der Beantwortung der Anfrage der LINKEN & PIRATEN schreibt.

Aus der Evaluation der kleinräumigen Quartiersanalyse (DS 16680-20) für das Hoeschviertel geht hervor, dass für die leerstehenden Ladenlokale in der Oesterholzstraße eine Umnutzung in sozialen Wohnraum nach Expertenmeinung ganz konkret wünschenswert wäre. „Hier besteht ein guter Ansatzpunkt, in einem stark nachgefragten Sozialraum bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Die Ladeninhaber sind aufgerufen, sich mit der Verwaltung in Verbindung zu setzen, um die Förderungen in Anspruch zu nehmen“, so Fraktionssprecher Utz Kowalewski.

„Damit gewinnt Dortmund ein weiteres Mittel zur Schaffung von Sozialwohnungen hinzu, das sich aus den veränderten Rahmenbedingungen im Einzelhandel ableitet,“ begrüßt Kowalewski die positiven Antworten der Verwaltung auf die Initiative der LINKEN & PIRATEN. Bereits im vergangenen Jahr war auf Initiative der LINKEN & PIRATEN ein Modellversuch zur Schaffung eines Baulückenkatasters ins Leben gerufen worden, der derzeit im Stadtteil Huckarde stattfindet und zum Ziel hat, neue Sozialwohnungen zu schaffen, ohne dafür ökologisch bedeutsame Freiflächen aufgeben zu müssen.