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Fraktionsvorsitzender Utz Kowalewski

Claudia Behlau

Ja zur IGA in Dortmund

„Ein klares Ja von der Fraktion DIE LINKE & PIRATEN.“ Drei Wochen vor der Entscheidung im Rat der Stadt Dortmund gibt Fraktionsvorsitzender Utz Kowalewski ein eindeutiges Votum zu Gunsten der Internationalen Gartenausstellung IGA in Dortmund ab.

Der Rat der Stadt soll am 27. September darüber entscheiden, ob auch Dortmund Austragungsort für die IGA 2027 wird – neben weiteren Städten der Metropole Ruhr. Dabei geht es um viel Geld: Das Gesamtbudget liegt bei 200 Mio. Euro. Davon sollen über 60 Mio. in Dortmund investiert werden. Der Großteil davon sind Fördermittel;  18,3 Mio. Euro soll die Stadt Dortmund selbst stemmen.

Für Utz Kowalewski und seine Fraktion ist das gut angelegtes Geld. „Die IGA-Pläne für Dortmund sind hervorragend“, sagt Utz Kowalewski. „Im Dortmunder Norden werden gleich mehrere Stadtteile langfristig profitieren. Unterm Strich wird die IGA mehr bringen als sie kostet. Nicht zu vergessen ein ganz wichtiger Aspekt: Laut einer Studie sollen durch die IGA 8700 neue Arbeitsplätze in der Region entstehen.“

Eingebettet in den Zukunftsgarten „Emscher nordwärts“ sollen in mehreren Dortmunder Stadtbezirken ehemalige Industriebauten neu genutzt, neue U-Bahn-Haltestellen gebaut und der Gartenstadtradweg bis nach Lünen verlängert werden. Grüner wird’s obendrein auch. Den Linken & Piraten gefallen die Pläne: „An der Rheinischen Straße werden neue Wohnquartiere entstehen. Zwischen Huckarde und der Nordstadt ist eine neue Wegeverbindung geplant. Und an der Emscher wird es eine ausgeprägte Vernetzung der Biotope geben. „Allein schon wegen des Umwelt-Gedankens kann man da nur Ja sagen“, sagt Kowalewski.

Lange hatte Dortmund gezögert, sich an dem Projekt des RVR zu beteiligen. Denn Dortmund ist nicht selbst der Ausrichter der IGA, sondern nur eine beteiligte Stadt. Den Hut auf hat der Regionalverband Ruhr (RVR) in Zusammenarbeit mit der Emschergenossenschaft und dem Land NRW. Utz Kowalewski, Mitglied im RVR-Umweltausschuss, und seine Fraktion sind froh, dass nun scheinbar alle Bedenken ausgeräumt sind.