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Idee einer Gemeinschaftsschule – Beliebtheit steigt

Zur Ablehnung von 224 GesamtschülerInnen aufgrund des zu geringen Angebots erklärt Fabian Bünnemann, Vorstandsmitglied der Linksjugend Dortmund:

"Mal wieder gibt es an den Gesamtschulen mehr Anmeldungen als Plätze vorhanden sind." Nach aktuellem Stand bekommen 224 Schülerinnen und Schüler keinen Platz. „Es ist falsch, die abgelehnten Kinder nun auf die Haupt- und Realschulen zu verteilen, nur um das Ziel der Landesregierung, die Stärkung der Hauptschulen, weiter zu verfolgen“, so Fabian Bünnemann, Vorstandsmitglied der Linksjugend Dortmund.

Die Jugendorganisation der LINKEN macht sich stattdessen für ein Umdenken im Bildungssystem stark: „Wir lehnen es massiv ab, Kinder mit durchschnittlich 10 Jahren in Schubladen zu stecken, aus denen sie nicht mehr herauskommen“, so der Linksjugendliche. „Daher fordern wir die Transformation des Schulsystems hin zur Gemeinschaftsschule.“ Die höheren Anmelde- als Platzzahlen erklärt sich Bünnemann dadurch, dass „viele Eltern durchaus Interesse an der Grundidee einer Gemeinschaftsschule haben.“

Bildung sei ein Menschenrecht und müsse deswegen auch jedem Menschen ohne Qualitätsunterschiede frei zugänglich sein. Durch die Ablehnung von fast 20% der Anmeldungen sei dies nicht gewährleistet, so Bünnemann.