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Petra Tautorat

Freude über neue Qualitätsstandards im Jugendamt

„Das ist ein riesengroßer Erfolg“, sagt Petra Tautorat, stellv. Vorsitzende und jugendpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE & PIRATEN. Mit Begeisterung hat sie deshalb – ebenso wie natürlich ihre gesamte Fraktion – am Donnerstag im Rat der Beschlussvorlage zur Qualitätsentwicklung und Personalbedarfsmessung in den Jugendhilfediensten zugestimmt.

Qualitätsentwicklung. Personalbedarfsmessung. Das alles klingt sehr sperrig. Doch unterm Strich führt diese einstimmige (!) Ratsentscheidung nicht nur zu vier weiteren weiteren – dringend benötigten – Stellen im Jugendamt, sondern auch zu einer qualitativen Verbesserung der Arbeit des Jugendamtes, zu einer millionenschweren Kostenreduktion für die Stadt, aber vor allem zu einer besseren Betreuung von Eltern und Kindern – und dies stadtweit. „Familien und auch städtische Mitarbeiter sind jetzt deutlich zufriedener mit der neuen Situation“, kommentiert Fraktionsvorsitzender Utz Kowalewski zufrieden.

„Darum haben wir jahrelang gekämpft“, erinnert sich Petra Tautorat. Ziel der Linken & Piraten war von Anfang an: Die Mitarbeiter des Jugendamtes sollen wieder mehr vor Ort in den Familien arbeiten und diese persönlich betreuen. Zudem sollte die Menge der teuren  Aufträge an externe Betreuer reduziert werden. Und tatsächlich wurde dieses Verfahren seit 2016 nach und nach stadtbezirksweise ausgetestet. Als Modellprojekt, aber mit sehr erfreulichen Ergebnissen. Nun endet das Modellprojekt mit dem Namen „Fachstandard plus“ Ende des Jahres und wird danach in den Jugendhilfediensten aller Stadtbezirke angewendet – und zwar einheitlich mit Hilfe eines Qualitätshandbuchs. „Großartig“, kommentiert Petra Tautorat.