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Petra Tautorat, stellv. Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE & PIRATEN

Freude über deutliche Aufstockung der Azubi-Zahlen

Dieses Lob überrascht etwas. Ein Lob für die Stadtverwaltung? Und ein Lob für den neuen Personalchef - und das aus dem Mund der linken Opposition? „Ja, wir sind wirklich zufrieden mit der deutlich erhöhten Zahl an neuen Azubis für das Jahr 2019. Das ist der richtige Schritt in die richtige Richtung“, sagt Petra Tautorat, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE & PIRATEN und Mitglied im Ausschuss für Personal und Organisation.

Der Grund für ihre Freude: Der Rat soll am 12. Juli die Einstellung von insgesamt 302 Nachwuchskräften im Jahr 2019 beschließen – 220 für die Stadtverwaltung, 20 fürs Jobcenter und 62 für die Feuerwehr.

„Das sind insgesamt 100 Auszubildende und Studenten mehr als im aktuellen Jahr“, rechnet Petra Tautorat. „Diese werden auch dringend benötigt.“

Der Fachkräftemangel und die oft bessere Bezahlung in der freien Wirtschaft sorgen dafür, dass viele freie Stellen in der Stadtverwaltung seit langem nicht besetzt werden konnten; hinzu kam so manche fatale Personaleinsparung. Die Folge: Viele Beschäftigte sind überlastet; und die Bürger müssen vielfach überdurchschnittliche Wartezeiten in Kauf nehmen. Die Fraktion DIE LINKE & PIRATEN hatte deshalb im November 2017 den Haushaltsantrag gestellt, die Ausbildungsquote zum neuen Ausbildungsjahr 2019 um mindestens ein Prozent zu erhöhen – mit dem Ziel, diese Missstände mittelfristig zu beheben und auch die zahlreichen Lücken zu schließen, die durch Rente und Pension in absehbarer Zeit entstehen.

Am 28. Juni wurde dieser Antrag im Ausschuss für Personal und Organisation beraten und mit breiter Mehrheit dem Rat zur Beschlussfassung empfohlen. Allerdings gibt es eine erfreuliche Besonderheit: Die geforderte Zahl der Linken & Piraten wurde deutlich aufgestockt.

„Wir haben eine Erhöhung der Ausbildungsquote um mindestens 1 Prozent beantragt. Das sind bei 6400 Vollzeitstellen 64 zusätzliche Nachwuchskräfte. Nun werden sogar 100 junge Leute zusätzlich eingestellt. Wir freuen uns wirklich für alle Betroffenen, dass der neue Personaldezernent diese Zahl deutlich erhöht hat“, sagt Petra Tautorat. „Weiter so!“