Diese Website verwendet Cookies.
Zum Hauptinhalt springen
Dr. Dietmar Bartsch (Foto: Dt. Bundestag)

Diskussion über Kinderarmut mit Dr. Dietmar Bartsch

Unglaubliche 4,4 Millionen Kinder leben in Deutschland in Armut. „Kinderarmut ist einer der größten Skandale unserer Zeit und ein Zukunftsrisiko für unser Land“, sagt Dr. Dietmar Bartsch, Vorsitzender der Linksfraktion im Bundestag.

Nun will Bartsch auch in Dortmund auf dieses Thema aufmerksam machen. Denn auch in Dortmund ist knapp jedes dritte Kind betroffen: 30 Prozent aller Kinder in Dortmund leben in Familien, die Hartz IV beziehen. In Herne, Essen und Gelsenkirchen sind es sogar noch mehr. Denn Nordrhein-Westfalen ist einer der „Hot-Spots“ für Kinderarmut. Hier ist dringend politisches Handeln gefordert.

Doch was kann man tun? Was muss man tun? Was muss vor allem Politik tun? Was hat es mit Bartschs Initiative „Netzwerk gegen Kinder­armut“ auf sich?

Über diese Themen spricht Dr. Dietmar Bartsch am

Mittwoch, 15. Juli, ab 14 Uhr auf dem Platz vor der Reinoldikirche.

Ab 12.30 Uhr ist an diesem Tag ein internes Fachgespräch mit Vertreter*innen von Dortmunder Sozialverbänden geplant. Von 14.00 bis 15.30 Uhr schließt sich eine Open-Air-Veranstaltung an mit Dr. Dietmar Bartsch, dem Dortmunder OB-Kandidaten der Linken, Utz Kowalewski, sowie Manfred Sträter von der Initiative „Soziales Dortmund“. Selbstverständlich und ausdrücklich sind auch Nachfragen aus dem Publikum erwünscht. Für dieses sind auch Sitzgelegenheiten vorhanden. Die Einhaltung der Corona-Hygiene-Regeln wird gewährleistet.

Eröffnet wird die Veranstaltung vom Vorsitzenden der Linken in Dortmund, Christian Seyda.  Die Moderation übernimmt der NRW-Vorsitzende der Linken, Christian Leye. Eva von Angern, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Linken im Landtag Sachsen-Anhalt, wird zudem eine Broschüre zu Kinderarmut vorstellen.

Christian Seyda, Vorsitzender der Linken in Dortmund: „Wir laden alle Interessierten ein, am 15. Juli mit Dietmar Bartsch über dieses Thema zu diskutieren. Das Thema Kinderarmut ist so wichtig. Für eines der reichsten Länder der Welt ist es einfach beschämend, dass so viele Kinder von finanziellen Problemen betroffen sind. Kein warmes Mittagessen. Kein Geld für einen Laptop fürs Home-Schooling in Coronazeiten. Diese Kinder kennen nur Entbehrungen. Das müssen wir beenden. Wir brauchen endlich eine Politik der Null-Toleranz bei Kinderarmut.“