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DIE LINKE warnt vor neuem Naziaufmarsch

Die Bezirksvertretung Innenstadt-Ost wurde auf ihrer letzten Sitzung darüber informiert, dass Neonazis für den 6. September eine erneute Demonstration angemeldet haben.

„Den Nazis scheint es am 1. Mai 2007 in Dortmund gefallen zu haben. Nirgends sonst im Ruhrgebiet wird den Nazis ja auch so viel Hilfestellung gegeben wie in Dortmund“, erinnert Anja Faber, Bezirksvertreterin der Partei DIE LINKE, an die Entfernung von Protestplakaten der ver.di-Jugend und von Dortmunder Schülern entlang der Demoroute, an die Säuberung des Kundgebungsplatzes nach einer gezielten Verunreinigung mit Gülle, sowie den vorzeigen Abbruch der antifaschistischen Gegendemo auf Betreiben der Dortmunder Polizeiführung.

Thomas Zweier, Sprecher der Bezirksgruppe Dortmund-Ost von DIE LINKE, gibt zu bedenken, dass die Bevölkerung nicht mehr gewillt ist den Nazis wie zuletzt beim 1. Mai gleich mehrere Dortmunder Stadtteile auszuliefern. „Auch damals schon mussten Anwohner massive Einschränkungen ihrer Bewegungsfreiheit hinnehmen damit die Ewiggestrigen ihre volksverhetzenden Parolen los werden. Falls der Polizeipräsident aufgrund der schlechten Erfahrungen aus dem Vorjahr nicht gewillt ist, die Demonstration der Rechten zu verbieten, dann darf er sich nicht wundern, wenn es erneut zu Ausschreitungen kommt."

Utz Kowalewski, Kreissprecher von DIE LINKE, fordert vor diesem Hintergrund alle antifaschistischen gesellschaftlichen Gruppen dazu auf, gemeinsam auf ein Verbot der Nazidemo hinzuwirken: „Wenn es darum geht, ein Erstarken des braunen Mobs in Dortmund zu verhindern, sollten angefangen vom DGB über das Bündnis gegen Rechts und die VVN-BdA, über antifaschistische Parteien wie die Grünen, das Linke Bündnis Dortmund (DKP, SDAJ) und DIE LINKE bis hin zur autonomen Antifa alle an einem Strang ziehen."