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Petra Tautorat
Kommunalwahl 2020

DIE LINKE+: Kita-Plätze sind eine Aufgabe der öffentlichen Hand

Rund 3000 (!) Kita-Plätze müssen in den kommenden Jahren in Dortmund noch geschaffen werden. Durch Neubauten oder Anbauten. Bei Tagesmüttern, in Kinderstuben oder Großtagespflegestellen Und jeder einzelne Platz findet die Zustimmung der Fraktion DIE LINKE+.

„Wir begrüßen es ausdrücklich, dass die Stadt die Steigerung der Betreuungsquoten vorantreibt und dabei die Sozialräume besonders ins Auge fasst. Und wir begrüßen auch die nötigen organisatorischen Änderungen im Jugendamt. Denn selbstverständlich unterstützt die Fraktion DIE LINKE+ die Einrichtung weiterer Betreuungsplätze. Alle Mütter und Väter, die einen Betreuungsplatz für ihr Kind benötigen, müssen diesen auch erhalten. Doch dies muss in städtischer Eigenregie erfolgen. Denn private, für die Stadt teure Investorenmodelle lehnt die Fraktion DIE LINKE+ nach wie vor ab“, sagt Petra Tautorat, Mitglied im Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie sowie kinder- und jugendpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE+.

DIE LINKE+ fordert seit jeher, dass die Stadt Dortmund Kindertagesstätten – egal ob Neubau oder Anbau – entweder in Eigenleistung erstellt oder Tochterunternehmen wie DOGEWO oder DOLOG damit beauftragt. „Wir können darüber hinaus auch gut mit heimischen Unternehmen und Verbänden leben, mit denen man gute Erfahrungen gemacht hat“, sagt Petra Tautorat. Doch fremde Investoren, die Kitas aus reinen wirtschaftlichen Erwägungen errichten und dann verkaufen oder vermieten, dürften solche Aufträge nicht erhalten.

„Derartige Investorenmodelle werden für die Stadt Dortmund teurer als jede Eigeninitiative durch den Stadt-Konzern“, sagt Petra Tautorat. „Wir lehnen kreditähnliche Geschäfte nach dem Investorenmodell oder im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft grundsätzlich ab. Kinderbetreuung gehört zur gesetzlich vorgeschriebenen Daseinsfürsorge. Dafür ist die Kommune zuständig.“

Mit dieser ablehnenden Haltung steht die Fraktion DIE LINKE+ nicht alleine da. Genauso sehe das auch die Gemeindeprüfungsanstalt, betont Petra Tautorat. In dieser überörtlichen Prüfung, die schon vor einigen Jahren dem Rat vorgelegt wurde, wurde dieser aufgefordert, „Investorenmodelle zu überdenken“.