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Zum Boykott von Nokia-Produkten ruft DIE LINKE auf.

DIE LINKE fordert Dortmunder Bürger zum Boykott von Nokia auf

„Wenn sich Nokia gegen das Ruhrgebiet entscheidet, sollte sich das Ruhrgebiet gegen Nokia entscheiden“, kommentiert der Dortmunder Kreissprecher Utz Kowalewski von der Partei DIE LINKE die Entscheidung der Nokia Konzernzentrale den Standort Bochum aufzugeben.

Die Dortmunder Bürger sollten sich ernsthaft überlegen, ob sie unter diesen Voraussetzungen noch bei Nokia Kunde bleiben wollen oder ob es nicht an der Zeit ist mit den Füßen abzustimmen und die Marktmacht des Verbrauchers zu nutzen um Nokia unter Druck zu setzen seine Entscheidung zu überdenken, so der Sprecher der Linken. Massenhafte Kundenboykotte hatten seinerzeit nach Aufforderungen durch Greenpeace auch den Ölmulti Shell in die Knie gezwungen, als dieser die ölbelastete Bohrplattform Brent Spar in der Nordsee versenken wollte. "An diesen guten Erfahrungen können wir uns orientieren", meint Kowalewski.

Auch der DGB ruft inzwischen zum Boykott von Nokia auf. Dietmar Muscheid, DGB-Landeschef von Rheinland-Pfalz, wird von der Tagesschau mit den Worten zitiert: "Wer heute ein Handy kauft, sollte bei seiner Kaufentscheidung bedenken, welche katastrophalen Konsequenzen das Verhalten des Unternehmens in Bochum für Tausende von Mitarbeitern geschaffen hat."