Diese Website verwendet Cookies.
Skip to main content
Christian Seyda, Kreissprecher DIE LINKE.Dortmund.

Chris Seyda

DIE LINKE. Dortmund zur Razzia beim Wissenschaftsladen Dortmund

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag war das Zentrum "Langer August" Opfer eines Überfallkommandos der Polizei. Begründet wird die Razzia mit möglicherweise illegalen Daten auf den Servern des Wissenschaftsladens Dortmund.

Der Wissenschaftsladen ist seit 1991 ein gemeinnütziger Verein mit dem Ziel der freien und unzensierten Nutzung elektronischer Kommunikation.

Bei der Polizeiaktion wurden jedoch nicht nur die Räume des Wissenschaftsladens auf links gekrempelt, vielmehr wurden alle anderen Vereine und Initiativen im Haus in der Braunschweiger Straße in Mitgeiselhaft genommem, so das Lesben- und Schwulenzentrum KCR, die Deutsche Friedensgesellschaft und der örtliche Chaos Computer Club. Zum Teil wurden Türen des Gebäudes gewaltsam geöffnet.

"Wir erklären uns solidarisch mit allen Betroffenen dieses Polizei-Übergriffes. Allein die vage Behauptung, einer der vielen Nutzer habe illegales Datenmaterial auf einem Server des Wissenschaftsladens gespeichert, rechtfertigt in keinster Weise den Einsatz einer Hundertschaft in Art und Weise eines Überfallkommandos. Wir verurteilen dieses Vorgehen und rufen zur Teilnahme an der spontan geplanten Demonstration "Gegen Repression" ab 19 Uhr vor der Braunschweiger Straße 22 auf.", erklärt Christian Seyda, Kreissprecher der Partei DIE LINKE.Dortmund.