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Cornelia Wimmer

DIE LINKE. Dortmund solidarisiert sich mit der VVN/BdA

Nach attac soll nun auch der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten die Gemeinnützigkeit entzogen werden. Damit wird die Organisation mittels der massiven Beschränkung ihrer finanziellen Mittel in ihren Wirkungsmöglichkeiten behindert. Überdies erleiden das öffentliche Bild der VVN/BdA und die der Organisation entgegengebrachte Wertschätzung Schaden.

In der VVN/BdA sind, soweit es ihr hohes Alter erlaubt, die letzten Überlebenden der nationalsozialistischen Barbarei aktiv. Menschen jüngerer Jahrgänge sichern das Bewahren und Weitergeben der schrecklichen Erfahrungen. Sie sind unverzichtbar dafür, dass das Geschehene Teil eines kollektiven gesellschaftlichen Gedächtnisses bleibt.

DIE LINKE Dortmund protestiert scharf gegen die geplante Maßnahme der Landesregierung, die sich im Übrigen nur darauf stützt, dass der Verfassungsschutz in Bayern die VVN/BdA beobachte.

Die Morde im Rombergpark und in der Bittermark, die Haft- und Folteranstalt Steinwache sind allgemein gegenwärtige Zeugnisse der nazistischen Schreckensherrschaft. Das Wissen darum ist uns vor allem auch durch die Erinnerungs- und Aufklärungsarbeit der VVN/BdA bewusst und soll kommenden Generationen ebenso bewusst bleiben.