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Bundesgeschäftsführer Jörg Schindler war ebenfalls Gast in Dortmund.
Deutscher Städtetag, Fraktion Die Linke

Claudia Behlau

100 linke Gäste aus ganz Deutschland

Angeregte Gespräche. Links: René Wilke, OB in Frankfurt/Oder
Deutscher Städtetag, Fraktion Die Linke

Der Deutsche Städtetag tagt derzeit mit seiner Hauptversammlung  in Dortmund. Einer der Höhepunkte war bislang der parteipolitische Abend am Dienstag. Auch DIE LINKE in Dortmund begrüßte ihre Genossinnen und Genossen aus ganz Deutschland – von Bayern bis Schwerin. Mit rund 100 Gästen saßen die Dortmunder Ratsmitglieder und Vertreter des Kreisverband-Vorstands im Biergarten des Restaurants „Pferdestall“ auf dem Gelände der Zeche Zollern zusammen, während nebenan - in anderen Gebäuden - SPD, CDU & Co. sich austauschten.

Redner beim „linken“ Abend waren Bundesgeschäftsführer Jörg Schindler und der Landessprecher der Linken in NRW, Christian Leye. Auch von Katja Wolf, Oberbürgermeisterin in Eisenach und Mitglied des Städtetag-Präsidiums, und vom Dortmunder OB Ullrich Sierau gab es Grußworte.

Jörg Schindler fasste dabei noch einmal die Europawahl-Ergebnisse zusammen. Den Linken sei es dabei leider nicht in ausreichendem Maße gelungen, die sozialen Themen darzustellen.

Auch Christian Leye bedauerte das Wahlergebnis, gestand aber selbstkritisch ein, dass auch die internen Flügelkämpfe ihren Anteil daran gehabt hätten.

Man müsse jetzt die Ergebnisse auswerten und eine ergebnisoffene Diskussion führen, forderte Leye.

Diskutiert wurde auch bereits emsig am Dienstag, wobei es natürlich nicht nur um Wahlen oder Politik ging. Die Gäste genossen nach den Städtetag-Gesprächen in der Westfalenhalle am Abend zu Recht das schöne Wetter im Biergarten und ließen sich so manches Gläschen Bier schmecken. Und als i-Tüpfelchen - und vor allem als Reminiszenz an die Dortmunder Bergbau-Geschichte - gab es auch noch das Steigerlied, dargeboten vom MVG Condordia, einem von nur noch fünf verbliebenen Knappenvereinen.

„Unser Dank richtet sich nicht nur an die Knappen. Er geht auch an die DSW21 und EDG, die den Abend  in diesem schönen Ambiente für alle Parteien erst möglich gemacht haben“, sagte der Dortmunder Fraktionschef Utz Kowalewski. Die beiden Stadttöchter hatten die Parteien bei der Organisation des Abends unterstützt, etwa durch den Einsatz von Shuttlebussen.  

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