Diese Website verwendet Cookies.
Zum Hauptinhalt springen

Stefan Müller

Hombruch: Neue Ampeln barrierefrei gestalten

Die fünf in Hombruch geplanten Ampelanlagen müssen barrierefrei gestaltet werden. Dazu will LINKE-Bezirksvertreter Stefan Müller die Stadtverwaltung verpflichten. „Die bisher vorliegende Planung sieht keine umfassenden Hilfen für mobilitätsbeeinträchtigte Menschen vor“, so Müller.

Die fünf neu geplanten Ampelanlagen an der Hagener Straße und der Ardeystraße müssen barrierefrei gestaltet werden, fordert Stefan Müller (DIE LINKE), Bezirksvertreter für Hombruch. Per Antrag an die Bezirksvertretung will er die Stadtverwaltung hierzu verpflichten. „Die bisher vorliegende Planung sieht keine umfassenden Hilfen für mobilitätsbeeinträchtigte Menschen vor“, moniert er.

Der linke Bezirksvertreter erinnert an die getroffenen Absprachen zwischen dem Tiefbauamt und dem Behindertenpolitischen Netzwerk. Sie sehen für neu geplante Fußgängerübergänge eine so genannte Doppelquerung vor: Auf der einen Seite des Ampelpfostens ist der Bordstein für Rollstuhlfahrer völlig abgesenkt, auf der anderen Seite ist der Bordstein für sehbehinderte Menschen noch ertastbar. Letztere werden zusätzlich durch Leitstreifen auf dem Gehweg und akustische Signale über die Straße geführt. „Dieses durchdachte Modell verbindet die Interessen aller Nutzerinnen und Nutzer – mit oder ohne Behinderung“, erinnert Müller. „Es ist ein wichtiger Schritt, um Dortmunds Straßen und Wege barrierefrei zu gestalten.“

Stefan Müller verweist auf den kürzlichen Besuch der Dortmunder Behindertenbeauftragten, Christiane Vollmer, in der Hombrucher Bezirksvertretung. Sie habe dafür geworben, mit Hilfe des Städtebaus für gleiche Lebensbedingungen aller Menschen zu sorgen. Da eine Lichtsignalanlage für einen Zeitraum von 30 Jahren geplant werde, dürfe die Chance für die hiesigen Anwohner nicht verpasst werden, argumentiert Müller. „Auf diesem Weg geht man vorausschauend mit der wachsenden Zahl alter und beeinträchtigter Menschen am Standort um.“