Am Freitag (6.1.) fand zum wiederholten mal eine von der Gewerkschaft verdi organisierte Warnstreikaktion der Cinestar- Beschäftigten statt.
Die Beschäftigten arbeiten zurzeit für Armutslöhne zwischen 6,30 Euro und 6,80 Euro und kämpfen für einen Tarifvertrag. Die Arbeitgeberseite ist auf die berechtigten Forderungen der TicketverkäuferInnen, EinlasskontrolleurInnen und Servicekräfte nicht eingegangen. Sie hat lediglich ein „unternehmenserfolgsabhängiges“ Entgeltkonzept angeboten. Hiernach soll gemessen am Unternehmenserfolg ein Geldtopf gefüllt werden, der dann unter bestimmten Voraussetzungen als nicht- tabellenwirksame Einmalzahlung an die Beschäftigten ausgeschüttet werden soll . Die örtliche Arbeitsgruppe "Betrieb und Gewerkschaft" der Partei DIE LINKE erklärt sich solidarisch mit dem Kampf der Cinestar-Beschäftigten.
Der erfolgreiche Abschluss eines Tarifvertrages würde nicht nur höhere Stundenlöhne bedeuten, sondern auch sichere Regelungen z.B. in Bezug auf Überstundenvergütung und Beschäftigungssicherung.
"Gute Arbeit und gute Löhne!", diesen Film wollen die GewerkschafterInnen sehen. Hoffentlich auch bald im Cinestar Dortmund, so Gruppensprecher Thomas Zweier.