Nach der Ankündigung des Oberbürgermeisters dem Rat im November eine Verlängerung der Betriebszeiten des Flughafens vorschlagen zu wollen, bekräftigt DIE LINKE ihre ablehnende Haltung. "Der Einstieg in den Nachtflugbetrieb ist für uns nicht akzeptabel. Die Bevölkerung in den südöstlichen Dortmunder Stadtbezirken und in Unna leidet bereits jetzt unter dem Fluglärm. Diesen Zustand wollen wir nicht noch weiter verschärfen", so Utz Kowalewski, Fraktionsvorsitzender und Sprecher der Linken im Umweltausschuss des Rates.
Auch finanziell würde der Beschluss Folgekosten nach sich ziehen. Wer ab 22:00 Uhr Regelflugbetrieb installieren will, muss auch die Kosten für den Lärmschutz bezahlen. "Wir wollen wissen, wie die Mehrbelastungen sich in den Folgejahren auswirken werden. Liebe Koalitionäre von SPD und CDU - bitte benennen Sie, welche Leistungen für den Bürger für die Einführung des Nachtflugbetriebes des Flughafens geopfert werden sollen. Wollen sie Personalkosten einsparen ? Wollen sie Schulen schließen ? Soll erneut bei der Kinderernährung abgespeckt werden ? Sollen die Kosten durch weitere Privatisierungen aufgebracht werden ?", macht Kowalewski die Folgen eines solchen Beschlusses deutlich.