„Das Geschäftsmodell des Flughafens funktioniert nicht und das ist seit langem bekannt“, kommentiert der verkehrspolitische Sprecher der linken Ratsfraktion, Utz Kowalewski, den Rückzug von Eurowings vom Dortmunder Flughafen. Eine Besinnung auf alternative Geschäftsmodelle tue dringend Not, um nicht noch mehr Geld der Dortmunder Gebührenzahler sinnlos dem gescheiterten Flughafenkonzept hinterherzuwerfen.
So hatten die Linken im Rat bereits in der letzten Wahlperiode ein Exposee des bekannten deutschen Flughafenbauers Faulenbach da Costa zum Dortmunder Flughafen vorgelegt, dass nur zwei Varianten sieht wie Flughafen und Stadt aus der Schuldenmisere entkommen könnten: „Einerseits wäre eine Besinnung auf einen kostendeckenden Geschäftsflugverkehr und eine Abkehr vom Billigtourismus mit von den Stadtwerken subventionierten Flugpreisen sinnvoll, andererseits wäre ein Flughafenverbundsystem mit den derzeitigen direkten Konkurrenten Münster/Osnabrück und Paderborn eine Möglichkeit zur Wirtschaftlichkeit zurückzufinden“, so Kowalewski.