18. April 2017 Frank Teichmann

Zum diesjährigen Ostermarsch: Soziale Sicherheit, Infrastruktur und echte Entwicklungshilfe statt Krieg und Aufrüstung

Henning von Stoltzenberg

Bundesweit haben sich auch in diesem Jahr wieder tausende Friedensaktivistinnen und Friedensaktivisten an den traditionellen Ostermärschen beteiligt, um für Frieden und Abrüstung einzutreten.

In Dortmund beteiligten sich mehrere hundert Menschen an der Demonstration von Dortmund-Marten über Dortmund-Dorstfeld und einem Friedensfest im Wichern-Haus in der Nordstadt.

Hierzu erklärt Iris Bernert-Leushacke, Direktkandidatin für den Wahlkreis 112:

„Wir freuen uns, dass auch in diesem zahlreiche Aktivistinnen und Aktivisten hier in Dortmund an den Ostermärschen teilgenommen haben. Die Friedensbewegung ist der gesellschaftliche Gegenpol zur aktuellen Aufrüstungspolitik. Der Militäretat wurde 2017 um 8% (2,7 Mrd. Euro) von 34,3 Mrd. Euro auf 37 Mrd. Euro, im letzten Jahr, erhöht. Diese Erhöhung soll nun nach dem Willen der Bundesregierung aus CDU/CSU und SPD in jedem Jahr noch einmal erfolgen. Die Aufrüstung Deutschlands wird immer weiter vorangetrieben. Es geht hier vor allem um mehr Geld für die Anschaffung teurer Waffensysteme, zugleich wird die Bundeswehr personell aufgestockt. Das bedeutet dann mehr Waffen für die Bundeswehr, mehr Rüstungsexporte, mehr Auslandseinsätze und mehr permanente Stationierungen der Bundeswehr, beispielsweise in Osteuropa an der Grenze zu Russland. Dem stellen wir uns als LINKE. klar entgegen.“

Henning v. Stoltzenberg, Direktkandidat für den Wahlkreis 114, ergänzt: „Wir fordern Geld für soziale Sicherheit, Infrastruktur und Entwicklungshilfe statt für Aufrüstung! Krieg ist kein Mittel der Politik. Diplomatie und Friedensgespräche statt Kriegseinsätze ist unsere Prämisse. Landespolitisch bedeutet dies: Keine Bundeswehrwerbung an Schulen, Unis und Jobcentern sowie eine konsequente Umsetzung der Friedensklausel.“