Mona Bünnemann
Mona Bünnemann
„Auch wenn Stüdemann inzwischen dafür bekannt ist, mit seiner asozialen Kahlschlagspolitik weder vor der Jugend noch vor der Bildung Halt zu machen, ist seine neuste Idee zutiefst schockierend“, so die schulpolitische Sprecherin der NRW-LINKEN, Mona Bünnemann zu Stüdemanns Vorschlag, die 66 Sozialarbeiterstellen an Dortmunds Schulen zu streichen.
„Die Sozialarbeiter und Sozialarbeiterinnen an Dortmunds Schulen leisten einen enorm wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Kinder und sind unverzichtbar. Wenn es darum geht, die Jugendkriminalität zu beklagen, ist die SPD immer vorne mit dabei. Anscheinend hat sie aber kein Problem damit, die soziale Arbeit an Dortmunds Schulen faktisch abzuschaffen und die Kinder mit ihren Problemen alleine zu lassen“, kritisiert Mona Bünnemann.
DIE LINKE fordere daher einen massiven Ausbau von Sozialarbeiter- und Sozialarbeiterinnenstellen in Dortmund – und zwar unbefristet. „Die Dortmunder SPD zeigt erneut, dass mit ihr keine soziale Stadt zu verwirklichen ist. Denn wer an der Jugend spart, zerstört wissentlich die Zukunft der Stadt!“, so Bünnemann abschließend.