Zurück zur Startseite
29. Januar 2010

Christian Seyda

Delegation der Dortmunder LINKEN bei Warnstreikenden an der Elisabeth-Klinik

Wolf Stammnitz

Wolf Stammnitz

Am Donnerstag, dem 28.01.2010, unterstützte eine Delegation der Dortmunder LINKEN den vierstündigen ver.di-Warnstreik der Elisabeth-Klinik, die aus der Insolvenz heraus vom LWL übernommen wurde.
Die 30, zeitweise bis zu 50 aktiv Streikenden, wurden ebenfalls noch von Kolleginnen und Kollegen der gegenüberliegenden LWL-Klinik in Aplerbeck unterstüzt.

Wolf Stammnitz, Vertreter  DER LINKEN im Dortmunder Rat, stellte unmißverständlich klar, "die Forderungen der Streikenden nach einer Überleitung in den neuen Tarifvertrag des öffentliches Dienstes hat in der gleichen Weise zu geschehen, wie dies auch bei den schon langjärigen Beschäftigten des LWL  der Fall. Denn dort wurden Einkommensverluste abgesichert und es ist nicht zu gravierenden Verlusten von mehreren hundert Euro gekommen, wie jetzt bei der Elisabeth-Klinik."

Eine Delegation der Streiken war parallel zum Streikbeginn beim Hauptsitz des LWL in Münster. Dort fanden sich die für die Landschaftsversammlung neu gewählten Fraktionen der politschen Parteien zur konstituierenden Sitzung der Landschaftsversammlung, dem Parlamet des LWL, zusammen. Die Delegation der ver.di-Mitlieder informierte die Politiker, die über die Auseinandersetzung nur unzureichend oder garnicht informierten waren. Die jetzt neu in der Landschaftsversammlung vertretene fünfköpfige Fraktion der LINKEN sicherten ihre volle Unterstützung zu. Sie wollen auf jeden Fall das Thema in die kommende Sitzung des für die LWL-Klinken zuständigen Ausschusses bringen. Wenn der LWL keine Bereitschaft zeigen sollte, einen Ausgleich der bisherigen Einkommenverluste mit ver.di tariflich zu regeln, werden die Kolleginnen und Kollegen der Elisabeth-Klinik es sich auf keinen Fall nehmen lassen, weiter für ihre Rechte zu kämpfen.
DIE LINKE. in Dortmund wird sie an ihrer Seite finden.