Für eine Bereicherung der Schullandschaft hält die Dortmunder Ratsfraktion DIE LINKE das NRW-geförderte Projekt „Jedem Kind ein Instrument“ (JeKi). „Es ist an den Schulen gut angelaufen und hat vielen Kindern einen ersten Zugang zur Musik ermöglicht“, meint Hannes Fischer, kulturpolitischer Sprecher der Fraktion. Von der Landesregierung fordern die Dortmunder Ratslinken, dass JeKi uneingeschränkt fortgeführt wird.
„Musizieren ist eine wertvolle Fähigkeit, weil es Kindern und Jugendlichen eine Möglichkeit zum Ausdruck ihrer Gefühle verleiht“, erklärt Hannes Fischer, Schulrektor in Ruhestand. Doch auch für das Lernen im Allgemeinen spiele es eine große Rolle: „Kontinuität und Disziplin sind nötig, wenn man ein Instrument erlernen will. Und diese Einsicht überträgt sich bei vielen musizierenden Schülerinnen und Schülern auch auf andere Fächer. Das verschafft ihnen schulische Erfolgserlebnisse.“ Nicht zuletzt entwickle das Erlernen eines Instrumentes auch die Fähigkeit, im Ensemble, also im Team zu agieren und zu spielen, folgert Fischer.
Dem entsprechend müsse es mit JeKi weitergehen, fordert Hannes Fischer für DIE LINKE. „Wenn die rot-grüne Landesregierung weiterhin im Unklaren lässt, ob und in welcher Höhe sie JeKi fördern will, dann opfert sie ein viel versprechendes Instrument zur Förderung von Kindern und Jugendlichen. Von dem haben vor allem sozial benachteiligte Kinder profitiert“, meint Hannes Fischer und weiter: „JeKi ist womöglich der einzige Lichtblick aus fünf Jahren schlechter schwarz-gelber Landespolitik. Aber das darf für Rotgrün kein Grund sein, dieses vernünftige Projekt nun finanziell austrocknen zu lassen.“