So könnte man die Einlassungen des Bezirksbürgermeisters K-H-Cierpka in Sachen der Fa. Vahle nach dem bekannten Theaterstück bezeichnen. Ohne Not und aktuellen Anlass geht er mal wieder einseitig gegen die Anwohner der Schimmelstraße vor.
Es sind nicht in erster Linie seine aufgestellten Behauptungen, die mich entsetzen, – die werden sicherlich von den Anwohnern selbst richtig gestellt - , es ist die Art und Weise, wie der Bezirksbürgermeister agiert. Anstatt die berechtigten Interessen beider Parteien einem Kompromiss zuzuführen, schlägt er sich auf eine Seite und verteufelt die andere. Ihm scheint entgangen zu sein, dass es längst ein Gespräch zwischen der Fa. Vahle und den Anwohnern gegeben hat. Eigentlich wäre es die Aufgabe des Bezirksbürgermeisters gewesen, dieses zu moderieren. Das hat dankenswerterweise der hiesige Redakteur der WR, Herr Ebert, getan.
Man hat sich tatsächlich vernünftig ausgetauscht. Warum zerschlägt der Bezirksbürgermeister dieses zarte Pflänzchen der Annäherung? Seine Aufgabe wäre eindeutig, mit den Kontrahenten nach einvernehmlichen Lösungen zu suchen.
Stattdessen polemisiert und polarisiert er.