20. Juni 2011 Utz Kowalewski

Kraftwerk Datteln abreißen

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Kraftwerk Datteln

Der Streit um den Eon-Kraftwerksbau in Datteln geht in die nächste Runde. Die rot-grüne Mehrheit in der RVR-Verbandsversammlung hat ein Gutachten im Auftrag gegeben, um Hinweise zu finden die Planungsfehler beim Bau des Kraftwerkes im Nachhinein zu heilen. Der neue grüne Planungsdezernent Martin Tönnes, noch vor kurzem Stadtrat in Dortmund, soll nun auf der Grundlage des Gutachtens prüfen wie der Kraftwerksbau noch zu retten ist.
 
Utz Kowalewski, Fraktionssprecher der Linken im Dortmunder Rat, fordert seinen ehemaligen Ratskollegen Tönnes nun auf in der Sache hart zu bleiben. „Der Neubau von Kohlekraftwerken ist ökologischer und energiewirtschaftlicher Unsinn. Das wissen die Grünen ganz genau. Wenn nun der neue Planungsdezernent das Kraftwerk in Datteln retten sollte, dann erhalten die bösen Gerüchte neues Futter, dass die Dezernentenstelle mit einer Aufgabe der grünen Umweltposition auf Landesebene verknüpft worden sei. Davon kann ich nur dringend abraten. Es sei überhaupt nicht einleuchtend das Engagement der Stadtwerke Dortmund bei der Steag abzulehnen, wo das Ziel besteht alte Kohlekraftwerke stillzulegen und durch umweltfreundlichere Technologien zu ersetzen und dann auch noch beim Neubau des Großkraftwerkes Datteln einzuknicken“, so Kowalewski.