Die Fraktion DIE LINKE hat am 30. Juni im Rat den Antrag gestellt, sich bei der "European Coalition of Cities Against Racism" (ECCAR) der UNESCO um eine Mitgliedschaft zu bewerben. Der Antrag wurde auf Wunsch der SPD zunächst in die Septembersitzung verschoben in der auch der „Aktionsplan gegen Rechts“ verabschiedet werden soll. Die Argumentation der SPD-Redner Norbert Schilf und Michael Taranczewski war, dass beide Pläne einen inhaltlichen Zusammenhang haben und daher auch gemeinsam beschlossen werden sollten.
Neben der SPD haben auch die Grünen ihre Zustimmung zum Antrag der Linken angekündigt. „Die Mehrheit für den September steht also. Das ist ein gutes Signal auch angesichts des kommenden Naziaufmarsches zum Antikriegstag. Dortmund kann aus den Erfahrungen anderer europäischer Städte viel lernen und so den Kampf gegen Rassimus auch in Dortmund noch effektiver gestalten. Umgekehrt sind die Erfahrungen Dortmunds auch für andere Kommunen wertvoll, so dass sich viele Synergien ergeben können“, so Utz Kowalewski, Fraktionsvorsitzender von DIE LINKE im Rat der Stadt Dortmund.