Der öffentliche Nahverkehr erfüllt eine unverzichtbare Aufgabe: Fahrten zur Arbeit, zum Einkaufen, zu Ämtern, ins Kino, zu Freundinnen und Freunden. Der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) sichert das Recht auf Mobilität und Beweglichkeit im öffentlichen Raum. Für viele sind Busse und Bahnen die einzigen Fortbewegungsmittel.
Der Haken: Die normalen Fahrpreise sind für viele zu teuer. Immer mehr Menschen in NRW sind von Mobilität und gesellschaftlicher Teilhabe ausgeschlossen: Hartz-IV-Bezieher/innen, Auszubildende, Asylbewerber/innen und viele Rentner/innen können sich die teuren Monatstickets nicht leisten. Rund zwei Millionen Menschen in NRW leben unterhalb der Armutsgrenze. Auch Arbeit schützt schon lange nicht mehr vor Armut.
Gleichzeitig werden kommunale Angebote wie Schwimmbäder, Zoos und Theater immer weniger und immer teurer.
Ein landesweites Sozialticket für alle statt Einzelregelungen für all diese Gruppen ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr sozialer Gerechtigkeit und Teilhabe am kulturellen Leben. Die Förderung des öffentlichen Nahverkehrs entlastet verkehrsgeplagte Innenstädte und stärkt die öffentlichen Nahverkehrsangebote auf dem Land. Das kulturelle und soziale Angebot vor Ort kann ausgebaut und von mehr Bürgerinnen und Bürgern genutzt werden.
Die von SPD und Grünen getragene Landesregierung will lediglich 30 Millionen Euro investieren. Uns ist ein Sozialticket mehr wert! Statt Milliardensummen für die WestLB fordern wir eine ausreichende Finanzierung eines landesweiten Sozialtickets (NRW-Card).
DIE LINKE fordert:
Flyer "NRW-CARD jetzt! von DIE LINKE. im Landtag von NRW (PDF)