Die Fraktion DIE LINKE sieht endlich einen Fortschritt bei der Behandlung der aus Osteuropa kommenden Roma in Dortmund. Die Beantragung von Fördermitteln der EU und des Landes ist ein wichtiger Schritt für eine dauerhafte Integration der Roma. Nancy Ann Ritschl, sachkundige Bürgerin im Sozialausschuss, meint: „Unsere schon gebetsmühlenartig vorgetragene Forderung an die Stadtverwaltung hat dank Claus Schroeter endlich Gehör gefunden! Nachdem erst unsere Resolution zur Integration der Roma vom Rat abgelehnt wurde und nun auch unser letzter Antrag auf Beantragung von EU-Mitteln bis zu den Haushaltsberatungen für 2012 verschoben wurde, hatte ich kaum noch Hoffnung für einen Kurswechsel im Verhältnis der Behörden zu den Dortmunder Neubürgern.“
Die Fraktion DIE LINKE ist sich der Unterstützung dieser Förderanträge durch ihren regionalen EU-Abgeordneten Jürgen Klute, Sozialpfarrer aus Herne und die Bürgerrechtsexpertin Conny Ernst sicher. In den speziellen Fördertöpfen der EU liegen Milliarden Euro bereit, welche aber durch die Kommunen nicht abgerufen werden. Fraktionssprecher Utz Kowalewski sagt:“ Dies ist ein wichtiges Zeichen für die Dortmunder Nordstadt und darüber hinaus! Denn hier wird endlich klar gezeigt, dass die Zeiten der Verdrängung der Roma vorbei sein sollten und nun Perspektiven für ein tolerantes Miteinander entwickelt werden sollen. Eine Verhinderung von Vertreibung und Verfolgung der Roma ist eine der wichtigen Lehren der Geschichte des letzten Jahrhunderts.“