2. November 2011 Thomas Zweier

Dortmunder beeinflussen Parteiprogramm

Thomas Zweier

Die Partei DIE LINKE hat vom 21.-23. Oktober ein Programm verabschiedet.

Dort wurden auch sechs Anträge behandelt, die von der Dortmunder Arbeitsgruppe „Betrieb und Gewerkschaft“ eingebracht wurden.
Drei davon sind in das Programm mit eingeflossen.

Zum einen ist jetzt festgeschrieben, daß DIE LINKE nicht nur die gleiche Entlohnung von Beschäftigten fordert, sondern auch gleiche Sozialstandards.
Leiharbeitsbeschäftigte erhalten beispielsweise in der Regel weniger Urlaubstage wie Stammbeschäftigte.

Des Weiteren will die Partei durch Arbeitszeitverkürzung Leistungsdruck abbauen,was im Programmentwurf noch nicht mit berücksichtigt worden war.
Arbeitszeitverkürzung ohne entsprechende Personalaufstockung würde nämlich zwangsläufig
dazu führen.

Und letztlich floss auch das kleine aber wichtige Wort „kämpferische“ mit in das Kapitel
„Gute Arbeit“ mit ein.
Nämlich bei der Feststellung, daß nicht nur starke Gewerkschaften notwendig sind.

Anträge die sich mit der Stärkung von Arbeitsschutzbehörden,einem einheitlichen Arbeitsgesetzbuch und das Ersetzen des Begriffes Kapital durch Arbeitgeber befassten, schafften es leider nicht ins Programm , so Thomas Zweier , Sprecher der Dortmunder Arbeitsgruppe.

Die Arbeitsgruppe trifft sich einmal im Monat und besteht aus engagierten Basisaktivisten,Betriebsräten und Funktionären verschiedenster Gewerkschaften.