DIE LINKE. 


3. Februar 2010

Utz Kowalewski

Linke wollen Bodensanierung am Hafen

Utz Kowalewski

Utz Kowalewski

Die Fraktion DIE LINKE im Dortmunder Rat möchte die belastete Fläche an der Schäferstrasse schnellst möglich sanieren lassen. Neben dem PCB-Entsorger Envio AG ist die früher von Niko-Metall bewirtschaftete Fläche eine mögliche Ursache der Giftbelastung im Hafengebiet. DIE LINKE hat daher im Umweltausschuss beantragt die Verwaltung zur Vorlage eines Sanierungsplanes aufzufordern und außerdem mit Hilfe des TÜVs Betriebsprüfungen bei als Verursacher in Frage kommenden Betrieben durchzuführen. Beide Forderungen der Linken wurden vom Ausschuss einstimmig angenommen.

„Während für die aktuell hohe Belastung eher andere Verursacher in Frage kommen, dürften Abtragungen und Stäube an der Schäferstrasse zu einer überhöhten Dioxin- und Furanbelastung (PCDD/F) beitragen und ein Schadstoffniveau erzeugen, das durch die aktuellen Emmissionen in die gemessenen Höhen getrieben wird“, meint Utz Kowalewski, Sprecher der Linken im Umweltausschuss. Eine Anfrage der Linken an die Verwaltung hatte bereits im November ergeben, dass diese Stoffe in den letzten 20 Jahren durch wiederholte Brandereignisse in die Umwelt freigesetzt worden waren und bereits 1989 bis 1995 zu wiederholten Empfehlungen geführt hatten kein Gemüse aus den auch heute belasteten Kleingartenanlagen Hafenwiese, Hobertsburg und Westerholz zu verzehren. Im Jahr 2000 wurden durch Arbeiten auf dem Gelände erneut Giftstoffe freigesetzt. „Da es sich bei der belasteten Fläche um ein städtisches Grundstück handelt, liegt es auch im Ermessen der Stadt das Grundstück endlich zu sanieren. Das über so viele Jahre nichts getan wurde, halten wir für einen Skandal“, so Kowalewski.

Quelle: http://www.dielinke-dortmund.de/nc/presse/aktuell/detail/artikel/linke-wollen-bodensanierung-am-hafen/