In der Ratssitzung am 25.März stand der Wirtschaftsplan von FABIDO auf der Tagesordnung. Als einzige Fraktion im Dortmunder Stadtrat besteht DIE LINKE auf den Erhalt der Wirtschaftküchen bei FABIDO und lehnt die Umstellung der Versorgung der Kinder auf sogenannte Caterer ab.
Bereits in den Haushaltsberatungen im November 2009 wurde versucht rund 75.000 Euro durch die Schließung der Wirtschaftsküchen einzusparen, damals lehnte der Rat diese Einsparung ab. Jetzt sieht Ratsfrau Nursen Konak die Gefahr, dass diese Umstellung durch die Hintertür des Wirtschaftsplans durchgeführt werden soll. „Im November wurde die Umstellung durch den Rat abgelehnt, jetzt ist die Gefahr vorhanden, dass die Umstellung auf einen Lieferservice durch die Hintertür eingeführt wird. Es gibt viele gute Gründe für den Erhalt der Küchen vor Ort. Hier können die Kinder die Nahrungsmittel und deren Zubereitung erleben, es kann auf individuelle Bedürfnisse, z. B. auf Allergien eingegangen werden.“ Auch die Sorge um die Arbeitsplätze im Küchenbereich treibt die Linken um. „Was würde bei einer Umstellung mit dem vorhandenen Personal geschehen? Es würde vermutlich entlassen oder in weniger attraktive Arbeitsbereiche versetzt.“, so Nursen Konak.