Die künftige Fraktion DIE LINKE im Dortmunder Rat ist mit der von den anderen Fraktionen verabredeten Sitzordnung unzufrieden. „Das wir als erklärte Antifaschisten erneut wie bereits in der letzten Legislaturperiode direkt neben den Nazis sitzen müssen ist eigentlich unzumutbar“, so Utz Kowalewski.
Das die Linken im Rat ganz rechts außen (vom OB aus gesehen) sitzen müssen, ist dann auch wohl ein Akt der Gehässigkeit der Regierungskoalition wegen der guten Oppositionsarbeit der Linken. Zwar wurde in der Presse berichtet, dass DIE LINKE (vom Eingang aus gesehen) links sitzen würde, aber dann säße die SPD wohl plötzlich ganz rechts. „Wenn man an Hartz IV, die Rente mit 67 und das angekündigte Streichkonzert in Dortmund denkt, mag man ja durchaus auf den Gedanken kommen, dass es sich um eine Partei des konservativen Spektrums handelt, aber warum nehmen sie dann nicht auch konsequenterweise die Rechtsextremen an ihre Seite ?“, fragt Kowalewski sarkastisch. Nazis und Linke passen einfach rein politisch überhaupt nicht nebeneinander und das bezieht sich nicht nur auf in Dortmund einschlägige Demos, so der künftige linke Ratsherr.