Zur 25-Jahr-Feier des Arbeitslosenzentrums Dortmund gratulierte natürlich auch die LINKE.Dortmund. Damit war die Partei gleich in dreifacher Hinsicht vertreten, denn die Bundestagsabgeordnete der Linksfraktion, Ulla Jelpke, durfte direkt nach dem Oberbürgermeister Grußworte sprechen und die Landesvorstandsmitglieder Helmut Manz und Helmut Eigen waren auch anwesend.
Bezug nehmend auf die vakante Situation des Arbeitslosenzentrums sagte Ulla Jelpke in Ihrer Rede, daß es doch eigentlich keine Diskussion um die Daseinsberechtigung des Arbeitslosenzentrums geben dürfe, schließlich sei die Arbeitslosenquote in Dortmund mit aktuell 12,7 % hoch und außerdem sei die Armut bedingt durch Arbeitslosigkeit für jeden sichtbar, der durch die Dortmunder Innenstadt gehe. Immer mehr Menschen seien beispielsweise auf der Suche nach Pfandflaschen zu beobachten.
„Dass die soziale Probleme immer größer werden, die Zahl der überschuldeten Haushalte immer weiter steigt und die Beratungsangebote für diese Menschen, den Opfern der herrschenden Politik, immer wieder in Frage gestellt werden und den Sparmaßnahmen zum Opfer fallen sollen, ist skandalös. Und auch für die Beschäftigten des Arbeitslosenzentrums ist es unerträglich, wenn ständig aufs Neue an Ihren Jobs gerüttelt wird.“ so Christian Seyda, Geschäftsführer der Dortmunder LINKEN.
„Obwohl natürlich im besten Fall zu wünschen ist, dass das Arbeitslosenzentrum überflüssig wird, weil die Arbeitslosigkeit beseitigt wird, wünscht DIE LINKE.Dortmund alles Gute zum 25 jährigen Bestehen und ganz viel Kraft für die Zukunft“, so Rainer Wisnewski im Namen des Kreisvorstandes.