10. November 2009 Christian Seyda

LINKE beschliesst Resolution gegen rechtsextreme Gewalt in Dorstfeld

Kreissprecherin Iris Bernert-Leushacke

Kreissprecherin Iris Bernert-Leushacke

Nachdem auf Initiative der linken Ratsfraktion mit Unterstützung der SPD und der Grünen bereits im Rat eine Resolution gegen rechtsextreme Gewalt verabschiedet worden ist, hat auch der Kreisverband Dortmund eine Resolution gegen Rechts verabschiedet. Unterstützt wird diese durch die Ratsfraktion und die BezirksvertreterInnen der Partei.


Anlässlich des rechten Terrors gegen eine Dorstfelder Familie, die gezwungen ist, den Stadtteil zu verlassen, werden die LINKEN gemeinsam mit anderen AntifaschistInnen regelmässig in diesem Stadtteil Präsenz zeigen, um klar zu machen, daß es ein Stadtteil der DemokratInnen und nicht der neonazistischen Umtriebe ist. Der Familie wird die ehrliche Hochachtung und volle Solidarität ausgesprochen.

Alle Parteien im Rat der Stadt Dortmund werden aufgefordert, einen Beschluss zu fassen, alle materiellen Nachteile von Betroffenen des Naziterrors auszugleichen.
Die Polizei wird aufgefordert, zum Schutz der Bevölkerung intensiver und wirkungsvoller Präsenz zu zeigen als bisher.

"Zahlreiche AntifaschistInnen haben in der Vergangenheit in Dorstfeld immer wieder Aktionen gegen Rechts durchgeführt. Ihnen gilt unser Dank. Von nun an wollen wir ganz massiv und sehr regelmässig Präsenz zeigen und den Menschen in diesem Stadtteil Mut machen, Gesicht gegen Rechts zu zeigen." so Wilhelm Auffahrt vom Vorstand der LINKEN in Dortmund.

"Wir rufen alle DemokratInnen auf, sich an unseren Aktionen zu beteiligen. Zeigen wir den Neonazis, daß die Demokratie stärker ist als dummer, brutaler Nationalismus." ergänzt Iris Bernert-Leushacke, Kreissprecherin der LINKEN in Dortmund.

Dateien:
Resolution_gegen_Naziterror_01.pdf65 K