In einer "Gemeinsamen Presseerklärung" äußerten sich der Kreisvorstand DIE LINKE. Dortmund und Ulla Jelpke (MdB) zu den Ereignissen am 1. Mai in Dortmund:
Am 1. Mai ist offenkundig geworden, dass die Dortmunder Polizeiführung im Kampf gegen Neofaschisten auf der ganzen Linie versagt. Dass militante Nazis die DGB-Demo angreifen konnten, ist nicht einer einzelnen Fehleinschätzung der Polizei geschuldet, sondern Ausdruck einer schon seit Jahren völlig verfehlten Strategie. Polizeipräsident Hans Schulze weigert sich beharrlich, eine realistische Einschätzung der rechtsextremen Szene in Dortmund vorzunehmen. Geht es nach ihm, gibt es in Dortmund kein Problem mit Neonazis. Diese gefährliche Unterschätzung hat es dem braunen Mob am 1. Mai möglich gemacht, friedliche Demonstrantinnen und Demonstranten zu attackieren.