"DIE LINKE teilt die Wut der Beschäftigten von Karstadt-Quelle über den Geiz der Eigentümer und den Starrsinn der Regierungen, die eine Rettung des Konzerns behindern", bekunden Jürgen Klute und Bernhard Sander. Der frisch gewählte Europa-Abgeordnete aus Herne und der Landesvorständler aus Wuppertal kritisieren vor allem die ordnungspolitische Prinzipienreiterei, mit der die große Koalition und die Regierung Rüttgers argumentieren.
Die Eigentümer wollten aus ihrem Vermögen nicht für die Fehler der von ihnen bestellten Manager gerade stehen und stellen damit ihre Interessen über das Gemeinwohl am Erhalt zehntausender Arbeitsplätze und attraktiver Innenstädte. "In dieser Lage ist ein staatlicher Eingriff - egal ob Bürgschaft, Kredit oder direkte Beteiligung - zwingend geboten und verfassungsgemäß", betonen die beiden Linken-Politiker.