An diesem Mittwoch haben in über 100 Städten mehr als 150.000 Menschen im Rahmen des Bildungsstreiks für bessere Bildung demonstriert. Die Linksjugend ['solid] Dortmund ruft weiterhin zu Aktionen des zivilen Ungehorsams auf. Dazu erklärt Mona Bünnemann, Sprecherin der Dortmunder Linksjugend ['solid]:
"Am heutigen Mittwoch fand vermutlich die größte außerparlamentarische Mobilisierung in diesem Jahr statt. Gemeinsam mit unseren BündnispartnerInnen wollen wir der Bundesregierung einen Rettungsschirm für das deutsche Bildungssystem in Rechnung stellen", so Mona Bünnemann.
"Wir haben heute klar gemacht, dass es nicht okay ist in weniger als 14 Tagen 500 Milliarden für Banken rauszuhauen, aber angeblich keine Kohle für die Einstellung von neuen Lehrkräften zu haben. Es ist klar: Wenn der politische Wille da ist geht alles ganz schnell. Wir werden weiterhin nachhelfen. Die Linksjugend ['solid] kämpft deshalb für die Öffnung und Demokratisierung des Bildungssystems."
Die Jugendorganisation der Partei DIE LINKE ruft weiterhin zu Aktionen des zivilen Ungehorsams auf. Am Donnerstag wird sich die Linksjugend ['solid] an den symbolischen Banküberfällen beteiligen. Mit diesen Aktionen soll der Forderung "Geld für Bildung statt für Banken" Nachdruck verliehen werden.