20. Januar 2009 Utz Kowalewski

DIE LINKE stellt eigenen OB-Kandidaten auf

Utz Kowalewski

Utz Kowalewski

Am kommenden Samstag findet ab 10:00 Uhr der Nominierungsparteitag der Partei DIE LINKE im Sozialen Zentrum in der Westhoffstrasse 8-12 statt. Unter anderem wird der Kandidat der Linken für die Oberbürgermeisterwahlen und die Reserveliste zum Stadtrat gewählt. Damit greift DIE LINKE nun auch offiziell in den bisherigen Dreikampf um das Amt des Oberbürgermeisters mit einem eigenen Kandidaten ein.

Von der Wahl der Reserveliste zum Stadtrat erwarten die Linken eine ganze Menge Spannung. Zahlreiche Kandidatinnen und Kandidaten wollen am 7. Juni den Sprung in den Stadtrat schaffen. Als aussichtsreich gelten in der Linken die ersten 8 Plätze. „Den bisherigen Umfragen von Forsa messen wir keine besondere Bedeutung bei. Bei praktisch allen Wahlen der jüngsten Zeit lag Forsa in Bezug auf die Linke deutlich daneben. So wurde die Linke bei den Landtagswahlen in Niedersachsen auf 3-4% heruntergerechnet. Tatsächlich wurden es aber über 7%. Und auch bei der Wahl in Hessen am Wochende hatte Forsa fälschlicherweise ein Scheitern der Linken an der 5%-Hürde vorausgesagt. Ein besserer Orientierungspunkt ist daher die Umfrage von Infratest aus dem Herbst letzten Jahres, die ein Ergebnis von 9% in NRW für DIE LINKE voraussagt,“ erklärt Kreissprecher Utz Kowalewski die Wahlerwartungen der Linken.